Legend of the Evil Lake – Der Fluch des dunklen Sees

Legend of the Evil Lake – Der Fluch des dunklen Sees“ ist ein südkoreanischer Fantasy-Horrorfilm aus dem Jahre 2003. Es ist ein Remake von einem Film aus den 1969er Jahren „A Thousand Year-Old Fox“. Selbst Indien zeigte die Verfilmung im Kino und erstellte dazu eine Hindi-Synchronisierung.

Legend of the Evil Lake
Dauer: 87 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Lee Kwang-hoon
Produzenten: Jonathan Kim
Hauptdarsteller: Jeong Jun-ho, Kim Hyo-jin
Nebendarsteller: Kim Hye-ri, Choi Weon-seok, Lee Han-gal
Studio: Rough Trade Distribution GmbH
Sprachen: Deutsch, Koreanisch

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57 Jahre vor der Geburt Jesu Christi erobert die Armee des ersten Herrschers der Shilla-Dynastie weite Teile einer koreanischen Halbinsel. Alle Volksstämme, die sich der Armee widersetzen, werden niedergemacht. Bei einem Massaker stößt der Auta-Anführer einen Fluch aus, der Tod und Verderben bringen soll. Doch Heerführer Hyokkose möchte diesen Fluch verbannen. Gelingt es ihm?

Legend of the Evil Lake – Besetzung, Regie und Drehorte

Regie führte der Südkoreaner Lee Kwang-hoon. Geboren ist er im Jahre 1959. Sein erster Film war „Doctor Bong“ im Jahre 1995. Damals war es der größte Erfolg an den Abendkassen in Korea. Vier Jahre später wurde er bekannt mit einem Blockbuster gegen Hollywood, „Ghost in Love“. Erstmalig im deutschen Kino lief „Legend of the Evil Lake“ am 30. Dezember 2004, mit einer Länge von 92 Minuten. Das Drehbuch stammt von Hong Joo-ri.

Cast und Crew: Der General Biharang der Armee wird von Jung Joon-ho gezeigt. Kim Hyo-jin spielt Jaunbi. In einer anderen Szene taucht die Königin Jinseong, interpretiert von Kim Hye-ri, auf. Choi Won-seok schlüpft in die Rolle von Master Myo-hyeon.

In weiteren Nebenrollen befinden sich: Lee Han-gal als Talwi. Der General Bang Oh-rang wird von Ho San auf die Leinwand gebracht. Kang Shin-il zeigt sich als Minister Mun-su. Park Dong-bin taucht ab in den Charakter des sterbenden Auta. Es folgen: Jung Joo-hwan, Jang Hyo-sun, Kwon Yung-min und Kang Hyung-joon.

Handlung & Inhalt vom Film „Legend of the Evil Lake“

In den Anfangsszenen steht das Massaker an den Autas, welche magische Rituale praktizieren. Danach folgt ein weiteres Massaker an einen primitiven Stamm. Ausgeführt durch den ersten Silla König, dem Heeresanführer Park Hyeokgeose und seine technologisch fortschrittliche Armee. Alle, die sich der Armee nicht unterordnen wollen, müssen ihr Leben lassen. Der sterbende Auta-Stammeshäuptling schwört kurz vorher mit Rache an Silla. Ihr Blut, und das der Ressentiments, füllen die Stelle aus. Zuvor stand dort der heilige Baum und danach verwandelt das Blut die Gegend in einen See. Die Zauberkräfte des Stammes sollen erhalten bleiben, deswegen stößt er das heilige Schwert tief in diesen Baum.

Nun macht der Film einen deutlichen Zeitsprung. Die Erzählung geht erst fast ein Jahrtausend später weiter. 896 nach Christi:Silla zeigt ganz deutliche Anzeichen einer Anspannung. Ständig wird das Gericht von Aufständen der Bürger heimgesucht. Königin Jinseong ist sehr von den Bedrohungen beunruhigt, denn es könnte sich auf den Thron auswirken. Hilfesuchend stützt sie sich auf die Weisheit von General Biharang. Allerdings entgegen den Ratschlägen ihrer Minister. Der General ist bemüht das Land zu retten. Aber ehrlich gesagt machen ihnen die endlosen Schlachten müde. Gleichzeitig verschmäht Biharang die romantische Aufmerksamkeit der Königin. Seine Gründe liegen in seiner Verlobung mit Jaunbi. Dies ist die Tochter eines hingerichteten Rebellen. Es soll nicht mehr lange dauern, die beiden wollen sich niederlassen und ein friedliches, ruhiges Leben führen.

Eines Tages ist der General auf dem Weg an die Landesgrenze. Dort soll er einige Rebellen auslöschen. Währenddessen wird seine Verlobte Jaunbi von Attentätern verfolgt. Dahinter steckt der Minister Mun-su. Er hat befohlen die Dame zu töten. In Panik und zur Verteidigung entfernt Jaunbi das Schwert von dem heiligen Baum. Diese Handlung setzt die Seele des Stammeshäuptlings der Auta wieder frei. Die Attentäter sehen in Jaunbi keine Bedrohung und überwältigen sie. Dabei versuchen die Männer, Jaunbi zu vergewaltigen. Aber sie rutscht bei der Attacke aus und berührt mit den Händen den Rand des bösen Sees. Ihr ist es lieber zu sterben, als von den Peinigern vergewaltigt zu werden, und so wirft sie sich in den See. Kurz vor dem Verschwinden lässt sie ihre Halskette am Ufer zurück. Es soll als Information für Biharang diene. Die Kette soll sage: Ich bin tot.

Der nun wieder aufgewachte Geist des Stammes ärgert sich sehr über das Silla-Königreich. Deswegen benutzt er Jaunbis Körper, um sich an dem Reich zu rächen. So verwandelt sich der Körper in ein fliegendes Fantasma mit besonderen Kräften. Diese Fantasiegestalt, mit Namen Seorabeol, versucht, die Hauptstadt zu verwüsten.

Immer wenn der Mond seine Strahlen auf die Erde wirft, beginnt ein Duell der uralten Rache. Es verwandelt die Liebe in eine Tragödie.

Fazit & Kritiken zum Film „Legend of the Evil Lake“

Die Martial-Arts-Momente lassen eine Kunstfertigkeit aller Kampfszenen vermissen. Ein breites Publikum hat diese südkoreanische Art bereits schätzen gelernt, in Filmen wie: „Tiger and Dragon“ oder „Hero“. Lee setzt nicht auf choreografische Eleganz, sondern auf den effekthascherischen Einsatz von abgeschlagenen Gliedern und spritzendem Kunstblut in Großaufnahme. Er überspannt den Bogen gleichzeitig auch bei den melodramatischen Augenblicken. Die Liebesgeschichte von Biharang und Jaunbi bleibt gefährlich nah am Kitsch. Leider findet der Regisseur in dem Film „Legend of the Evil Lake – Der Fluch des dunklen Sees“ nicht sein genaues Maß.

Kurz gesagt der Film entführt den Zuschauer in eine Welt fernab der Realität. Es geht fantasievoll, bunt und actionreich zu. Nicht nur die Gesetze der Schwerkraft sind aufgehoben, auch die des konventionellen Denkens. Der Film bringt Fantasy nicht auf eine überragende oder revolutionäre Art. Aber über Strecken ist die Geschichte unterhaltend, sodass Sie einen Blick riskieren können. Trotzdem wird es kein Publikumserfolg wie in Südkorea werden.

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