Madagascar 2 Filmkritik

4/54 von 5 Sterne von Dominik

Alle Jahre wieder kämpfen die großen Animationsfilmschmieden um den begehrten „Wer hat die meisten Zuschauer“-Preis. So auch Madagascar 2, der derzeit über unsere großen Leinwände flimmert. DreamWorks beschert uns eine wunderschön gemachte und vor allem witzige Fortsetzung der Geschichte um den Löwen, die Giraffe, das Nilpferd, das Zebra und die Pinguine.

Der Film beginnt mit der Vorgeschichte des Löwen Alex. Wie er mit seinem Vater spielt, einem Schmetterling hinterher jagt und sich seines kleinen Löwenlebens freut. Doch dann wird Alex von Jägern entführt. Er landet in einer Kiste, wird nach New York geschwemmt und dort freundlich im Zoo aufgenommen. Nun, diese Stelle kennen wir ja. Alex posiert vor all den Zuschauern und lässt sich bewundern. So wie er es liebt, so wie sie es lieben. Kurz darauf sehen wir, wie die vier mit Hilfe von ein paar Pinguinen ausbrechen und in Madagascar landen.

Nanu denkt ihr euch, das hatten wir doch schon?! Richtig. Es handelt sich ja auch nur um die Vorgeschichte. Denn nun beginnt Teil 2 wirklich. Die vier steigen mit dem König der Insel, sowie den Pinguinen in ein Flugzeug und… stürzen nicht wenig später in Afrika ab. Zuerst wollen alle so schnell wie möglich wieder weg von dort. Doch dann sehen sie die vielen anderen Tiere dort. Die Zebras laufen zusammen, spielen zusammen. Die Giraffen haben allesamt Angst vor Krankheiten und Nilpferde unter sich stehen auf pfundige Kerle. Auch Alex trifft alte Bekannte wieder, seine Eltern. Als Alex jedoch eine Aufnahmeprüfung für den Löwenstamm machen muss, gerät sowohl die Beziehung zu seinen Eltern, als auch zu seinen Freunden ins Wanken. Sie müssen sich also irgendwie wieder zusammenschlagen…

Da der Film ab 0 Jahren freigegeben ist, braucht man keine Angst zu haben, dass bei diesem „Drama“ etwas allzu schlimmes passiert. Letztendlich geht doch alles gut aus. Doch bis es soweit ist, bekommt man viele witzige Szenen vorgesetzt. Wenn Alex zum Beispiel seinen Freund Marty (das Zebra) mit irgendeinem anderen Zebra verwechselt, weil einfach eins wie das andere aussieht, besteht akute Lachgefahr. Der König der Insel Madagascar versucht ständig alle Einwohner Afrikas zu unterwerfen, was natürlich so überhaupt nicht funktioniert. Seine Pfeifkünste hingegen sind grandios. Wenn er loslegt, besteht kein Wassermangel mehr 😉

Wie bereits gesagt, ist Madagascar 2 wieder wunderschön gemacht und animiert. Es gibt mal wieder viele liebevolle Details zu entdecken. So lohnt es sich auch, gelegentlich mal zu beobachten, was so im Hintergrund geschieht.

Das Hauptproblem des Filmes ist zugleich seine größte Stärke. Die Vorhersehbarkeit. So ziemlich jeder Erwachsene wird natürlich auch seine Freude an diesem Film haben, aber von Anfang an wissen, was als nächstes passieren wird. Kinder hingegen werden wahrscheinlich von Anfang bis Ende begeistert sein. Keine überraschenden oder allzu bösen Wendungen, die ihnen Angst machen könnten. Auch gelegentliche Tanzeinlagen mit Musikuntermalung erfreuen das Gemüt.

Fazit

Ein toller Animationsfilm für die jüngere Generation und alle Fans von Animationsfilmen. Madagascar 2 hat nicht die Klasse eines Wall-E, weiß aber trotzdem durch Witz und Charme in seinen Bann zu ziehen. I like to move it, move it… 🙂

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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