Gaaaaaames! Ein paar Kurzkritiken.

Oha, wie verklicker ich euch das nur? Im Augenblick bin ich ja mal wieder voll im Games-Fieber. Und generell sind das so Phasen bei mir. Mal Filme ohne Ende, dann Comics, Comics, Comics und irgendwann dann mal wieder Games. Die Medienwelt hat mich ja voll im Griff und das in den verschiedensten Bereichen. Vermutlich würde mir eines zu langweilig. Andererseits könnte es aber auch daran liegen, dass mich eben im Bereich Games im Augenblick viel mehr interessiert. Und genau darauf möchte ich kurz eingehen.

The Last Guardian

4,5 Sterne
Ein kleiner Junge und sein Haustier. Wobei, das Haustier ist in diesem Falle etwa 7 Meter hoch und eine Mischung aus Vogel, Katze und weiß der Kuckuck was. Jedenfalls bin ich der Junge und freunde mich nach und nach mit Trico an. So heißt das Fabelwesen nämlich. Im Verlauf der Geschichte erfahre ich dann auch, warum wir gemeinsam in einer Höhle aufgewacht sind und ich Trico von zahlreichen Speerspitzen befreien musste.

Einmal abgesehen vom ewigen Nebel des Verderbens – eine (eigentlich unnötige) Technik um die Rechenpower die Lüfter-freundlich zu halten – erfreue ich mich an jedem Maunzer und Grunzer meiner Chimäre. Das Entwicklerteam leistete in 10 Jahren Programmier-Kampf hervorragende Arbeit. Realistischer wäre eigentlich nur noch ein echtes Tier. Wobei, mein früherer Hund hatte sich nicht wirklich anders verhalten.

Die Geschichte ist äußerst liebevoll aber auch dramatisch. Nicht selten kämpfe ich mit der einen oder anderen Träne, während die unzähligen und zum Teil nervigen Kletterpassagen ebenso zu Tränen „rühren“. Sei es wie es sei – ich bin noch nicht durch und freue mich auf jede weitere Minute in diesem Spiel.

Ein Schlusswort: Der Soundtrack des Künstlers Takeshi Furukawa ist grandios. Ich freue mich jetzt schon auf den Release, den ich kommenden Freitag erwarte.

Broforce

5 Sterne
Was haben wir gelacht – mein guter Freund und ich. Für einen netten Männer-Zocker-Abend haben wir uns Broforce gekauft. Die Controller in die Hände genommen, eingeschaltet und nicht schlecht gestaunt. Obgleich der (liebevollen) Pixeloptik ist der Dauershooter ein äußerst motivierendes Partygame, allen voran wenn man zu zweit, dritt oder wie viele auch immer spielt. Wir konnten nach den ersten Minuten gar nicht mehr aufhören. Getrieben vom Soundtrack und den genialen Seitenhieben auf die 80s-Action-Kultur ballerten wir was das Zeug hielt.

Broforce ist genial, ganz ehrlich. Wir haben gelacht und gefeiert. Wir freuten uns über jede Errungenschaft, war es nun Rambro oder der Brobocop. (Von Bösewichten wie dem Terrorcopter ganz zu schweigen.)

Auch hier bin ich/sind wir noch nicht durch. Wir werden uns das wohl für einen anderen Abend aufsparen. Bis dahin kann ich das Game allerdings all jenen ans Herz legen, die gemeinsam auf der Couch hocken und gegen unerschütterlichen Spaß nichts einzuwenden haben. Ich zumindest hatte zuvor das Problem, dass ich keinen vernünftigen lokalen Multiplayer für das Wohnzimmer fand.

Was gibt es dazu noch zu sagen? Das Game wird mit jeder Minute fordernder aber nie unfair. Die schreienden Söldner sowie der Teufel am Ende einer jeden Mission sind höllisch genial und Police Academy gleichermaßen.

Unravel

4.5 Sterne
Ich bin ein laufendes, rotes Wollknäuel mit Augen. Ich laufe und laufe und laufe, während sich der Faden länger und länger und länger zieht. Mein Ziel? Das nächste Wollknäuel erreichen, damit ich noch weiter laufen kann. Das Prinzip ist so simpel wie genial. Der Sidescroller ist außerordentlich schön animiert und die Story im Hintergrund scheint noch deutlich dichter zu sein, als es zu Beginn den Anschein hat. Jedenfalls deutet auch der Soundtrack auf ein Melancholie-Meisterwerk hin.

Ihr könnt es euch denken: Auch hier bin ich noch lange nicht durch. Das Game habe ich bisher (leider) nur ein paar Minuten gespielt – man hat ja schließlich nicht immer Zeit zum Zocken. Doch diese wenigen Minuten haben mich vollends gefesselt und in eine irreal-realistische Welt gezogen, die das Leben selbst nicht schöner hätte gestalten können.

Unravel wird direkt nach The Last Guardian fortgeführt, bzw. auch immer gerne einmal zwischendurch. Obwohl, einmal spielte ich gute 20 Minuten und als ich dann später wieder einstieg, musste ich wieder von einem deutlich früheren Savegame beginnen. Das mit den Speicherpunkten muss ich wohl erst noch verstehen lernen.

MOAAARRR

In diesem Sinne, demnächst folgt dann meine Review zum Manga „Ghost in the Shell“, den ich aktuell nebenbei lese. Man muss doch auf den kommenden Film mit der hinreißenden Scarlett Johansson vorbereitet sein.

PS: Falls ihr schon etwas durch habt, bitte nix verraten. 🙂 Etwas anderes dürft ihr mir hingegen sehr gerne verraten: Eure aktuellen Games und vielleicht auch Spieletipps, die ihr anhand dieser Games hier für mich hättet.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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