Batman: Arkham City (PS3)

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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5,00 von 5 Sterne (2 Bewertung(en))

„Batman: Arkham City“ spielt nach den Ereignissen im Arkham Asylum. Bereits zu Beginn des Spiels ist es sehr verstörend, dass Dr. Hugo Strange der Leiter von Arkham City ist. Zudem nervt der Psychodoc beständig mit einem Countdown, wann das ominöse Protokoll 10 nun endlich einsetzt.

Es gilt allerdings nicht nur dieses (Haupt-)Rätsel zu lösen. Batman hat es mit seinen größten Widersachern zu tun. Mal muss er für sie, mal mit ihnen, die meiste Zeit aber gegen sie arbeiten. Dabei hat er nicht nur mit allerlei Handlangern zu kämpfen, sondern auch mit geschickt eingesetzten Wendungen.

Ich hatte jedenfalls enorm Probleme mit diesem Spiel. Enorm Probleme, den Controller aus der Hand zu legen! Denn immer wenn ich dachte, dass es jetzt etwas ruhiger zugehen könnte, kam der nächste Hammer.

Gameplay

Kennt ihr noch das 2-Tasten-Prinzip aus dem Vorgänger? Abwehren und Schlagen. Batman beherrscht dies fließender denn je. Zudem gibt es viele neue Angriffsvarianten für z. B. Gegner mit Schilden.

Die Bosskämpfe sind prächtig in Szene gesetzt. Vor lauter Staunen vergisst man da gerne einmal das Abwehren oder Schlagen. Merkt ihr was? Auch bei den Bosskämpfen ist das 2-Tasten-Prinzip sehr beliebt. Zwar nicht immer, ich denke dabei an den Kampf gegen Mr. Freeze, aber immer öfter. Freeze passt nach einem gelungenen Angriff seine Taktik an. So ist ein ähnliches Vorgehen nicht möglich. Sehr gefordert werdet ihr deshalb nicht, aber es ist immerhin ein Schritt nach vorne.

Abseits vom Kampf schwingt ihr euch durch Arkham City, gleitet über die zahlreichen Dächer und seid einfach nur beeindruckt von dieser abwechslungsreichen Stadt, in der ihr zudem viele Nebenmissionen absolvieren könnt.

Langweilig wird einem nicht. Dafür sorgen vielerlei Upgrades und schlau agierende Gegner. Ich muss hier an Teil 1 denken, in dem man immer mal wieder in einen Raum mit vielen Wasserspeiern kam. Hier musste man einen Gegner nach dem anderen ausschalten, um weiter zu kommen. Auch das gibt es diesmal wieder, jedoch mit vielen sinnvollen Verbesserungen.

Grafik

Schön! Die, gegenüber dem Vorgänger, leicht aufgebohrte Grafik geizt nicht mit Details, scharfen Texturen oder überzeugenden Lichteffekten. In meinen Augen zwar nicht mehr State of the Art, aber immer noch für so manche Erregung geeignet (Ein Schelm wer böses… egal). Ich denke da an Batsis geschmeidiges Cape, das im Wind weht oder die erstklassig animierten Gesichter.

Die Stadt bietet viel Abwechslung und toll designte Häuser, Schluchten oder Straßen. Hauptsache dreckig, nass und/oder dunkel. Jedes Haus ist hier ein Unikat. Alles scheint perfekt durchdacht und umgesetzt.

Ein paar Kritikpunkte gibt es natürlich. Batmans Cape verschwindet des öfteren in der einen oder anderen Wand. Auch die Kameraperspektive ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Kleine Schläge auf den Hinterkopf hat man des öfteren zu befürchten.

Ton

Höret, höret! Deutsche Synchronstimme von Christian Bale (ja, der, der Batman im Film spielt), atmosphärischer Soundtrack mit Anleihen von den aktuellen Batman Filmen und ein enorm räumlicher Klang. Schon im Menü fühlt man sich wie Batman höchstpersönlich. Ich erlaube mir jetzt hochprofessionell „Scheiße, ist das geil“ zu sagen. (Bis auf die kaum vorhandene Lippensynchronität.)

Steuerung

Es wurde die bekannte Steuerung aus dem Vorgänger übernommen. Neulinge erfahren ein paar wenige Bewegungen und Tastenkombinationen in den ersten Missionen. Für mich persönlich gibt es hier nichts auszusetzen. Vor allem die Schlagkombis laufen immer nach dem Schema „Abwehren und Schlagen“. Dazu braucht, wie bereits erwähnt, nahezu unmenschliche 2 Tasten!

Dank erweitertem Repertoire an Gadgets und Schlagmöglichkeiten, kann man diverse Tastenkombinationen aus dem Ärmel schütteln um Special-Moves zu starten. Das richtige Timing vorausgesetzt lässt Batsi so die Hölle los!

Ungünstig gewählt ist die Schnelllauftaste, mit der man gleichzeitig auch Leitern hochklettert. Gedanken wie „so, hoch jetzt“ und „huch, wo bin ich“ kullerten mir des öfteren durch meine Gehirnwindungen. Aber wisst ihr was? Einmal gelernt, steuert sich Batman hervorragend.

Fazit

Zahlreiche Anspielungen auf die Comics, die großartigsten Bösewichte und eine geniale Atmosphäre machen dieses Spiel zu einem Muss für Comic-Fans aller Art! „Batman: Arkham City“ bietet eine sehr gute Grafik, genialen Sound und genügend Langzeitmotivation. Einige Kritikpunkte aus dem Vorgänger wurden entweder weggelassen, oder zumindest verbessert. Meine Empfehlung: Kaufen!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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