Mr. Robot S1E1

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
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Nachdem „Lost“ nach etlichen Monaten (gar Jahren) abgeschlossen war, war die Verlockung nach einer neuen Serie entsprechend groß. Sollte es nun „Game of Thrones“ sein oder „Daredevil“ – im Augenblick gibt es viel zu viel beliebtes – ich sage bewusst nicht „gutes“, da das ja immer subjektiv ist. Irgendwann aber, ich glaube es war durch einen Tweet, stieß ich auf „Mr. Robot“, eine Serie, die sich dem Thema Hacken und neuer Weltordnung widmet. Kurz informiert – jede Episode dauert exakt eine Stunde, 10 an der Zahl – das muss doch irgendwie machbar sein.

Episode 1 habe ich auch tatsächlich geschafft, wenn auch etappenweise. Aber wie soll ich sagen, ich war binnen Minuten angefixt. Rami Malek als verstörtes Hackergenie Elliot Alderson ist schlichtweg grandios. Sein Charakter ist interessant geschrieben und absolut undurchschaubar – das gibt Grund zur Hoffnung auf mehr. Zudem mag ich den Jungen seit dem – für mich – äußerst unterhaltsamen „Need for Speed“ verdammt gerne.

Ganz besonders freute mich auch Christian Slater, der als titelgebender Mr. Robot/Edward Alderson in der ersten Episode noch nicht besonders viel zu sagen hat, aber in seinen wenigen kurzen Momenten sehr zu gefallen wusste. Gut für Slater, den ich seit jeher als großartigen Schauspieler erachte, der lediglich anhand seiner Rollenauswahl/-angebote scheiterte.

Die Serie selbst ist ein Technothriller allererster Klasse. Die Hacker-Momente scheinen nachvollziehbar und sind spannend in Szene gesetzt. Die Charaktere werden nach und nach ausgebaut, wie es sich für eine gute Serie gehört. Ich bin aufs äußerste gespannt, wie sich Elliots Zukunft/Vergangenheit noch so entwickelt, schließlich ist die Idee, dass er soziale Kontakte durch das Hacken seiner „Opfer“ aufbaut Gold wert.

Martin Wallström gibt in der Serie Tyrell Wellick und scheint auch ein für den weiteren Verlauf wichtiger Charakter zu sein. Auch er weiß mit seiner hinterhältig-undurchschaubaren Art zu gefallen. Auch bei ihm bin ich gespannt, welche Auswirkungen sein Tun auf die Entwicklung der Story haben wird.

Abseits der Darsteller und Geschichte gefiel mir übrigens noch etwas ausnehmend gut: Der Soundtrack, vorzugsweise der Score, den es aktuell leider noch nirgends gibt, weder bei Spotify, noch bei iTunes. Ich persönlich wäre für eine Petition. 😉

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Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Uhh… das klingt gut. Sobald ich mit „Jessica Jones“ durch bin, sollte ich mich mal „Mr. Robot“ widmen.

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