Der ultimative Spider-Man – Volume 3: Spider-Mans Rache

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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Als Kontrastprogramm zu „Breaking Bad“ läuft bei mir aktuell „Der ultimative Spider-Man“, eine Zeichentrickserie, die ich seit dem ersten Volume sehr zu schätzen weiß!

Volume 3 umfasst insgesamt 7 Episoden und ist – wie soll man sagen – Geschmackssache. Für mich allerdings im positiven Sinne, da ich den hier vorzufindenden Humor sehr mag. Er mag leicht kindisch sein, überzeugt allerdings durch treffsichere Sprüche und perfekt platzierte Gags. Neben dem gehörigen Humoranteil gibt es auch immer wieder eine Art Geschichte. Einem roten Faden über sämtliche Volumes hinweg kann man folgen, muss man aber nicht. Es ist ja nicht so, als würde eine wirklich zusammenhängende Geschichte erzählt.

  • Folge 1: Furys Bruder & Folge 2: Hulks Heimweh
    Zusammen mit Folge 2 wurden hier die besten Gags des gesamten Volumes verpulvert. Beide sorgen für Lachanfälle ohne Ende, immer mit dem Hintergedanken, dass man den Humor mögen muss. Die Geschichte um Furys Bruder ist nur in Ordnung. Wesentlich interessanter allerdings sind einige neue Seiten an Fury, die man so noch nicht kannte. „Hulks Heimweh“ ist alleine deshalb genial, weil Hulk zu jeder Tageszeit etwas zerschmettern will. Es scheint beinahe so, als gäbe es nichts anderes im Leben. In Spideys Haus, bzw. dem seiner Tante, sorgt der Hulk für eine gute Portion Situationskomik in Bestform.
  • Folge 3: Die Rache des Loki
    Loki auf der Erde, Spidey als Schwein. Moment, Spidey als Schwein? Ja! Durch eine List von Loki – wie sollte es anders sein – verwandelt sich Spidey in den Spider-Schinken. Fortan muss er vor einer Horde Killer flüchten, die bis zum Sonnenuntergang ihren Schweinebraten gefangen haben wollen. Mittendrin Thor und das Team rund um Spider-Schwein. (Simpsons?) Die Folge selbst ist bis auf den Aspekt, dass Spider-Man ein Schwein ist, nicht sonderlich komisch. Allerdings gefiel mir einmal mehr Lokis Charakter, der so listenreich ist wie eh und je.
  • Folge 4: Iron Octopus
    Was war das? Iron Mans Anzüge machen sich selbstständig? Kennen wir das nicht irgendwo her? Zudem eine kurze Kooperation zwischen Spidey und Iron Man, sowie Dr. Octopus in einem stählernem Anzug. Kann man gesehen haben, kann man aber auch auslassen…
  • Folge 5: Kein Spielzeug
    Spidey und Captain America gegen Dr. Doom! So patriotisch wie Captain America wirkt die gesamte Folge. Immer wieder hört man ein und denselben Spruch. Wenigstens stimmt der Humor und – um mein Lieblingszitat aus dieser Folge aufzugreifen – der Schild ist ja so leicht. 🙂
  • Folge 6: Beetles Rache
    Agent Coulson – wer hätte je gedacht, dass er beinahe selbst eine Art Superheld ist? In dieser Folge wird das klar! Mit dabei Tante May, eine anstehende Liebschaft und ganz nebenbei der Beetle, der trotz langer Screentime im Hintergrund bleibt.
  • Folge 7: Ich bin Spider-Man
    Ein kleiner Schock zu Beginn, eine zu erwartende Auflösung am Ende. Ein Musical an der Schule ist Auslöser für die Suche nach Spider-Man, oder besser, einem Darsteller. Doch wer könnte Spidey besser spielen als Peter? Genau, Flash Thompson! Moment, was? Außer dem kleinen Schock zu Beginn eine eher belanglose Folge. Leider.

Fazit

Ich hatte einmal mehr viel Spaß beim Ansehen, war ab Episode 3 allerdings leicht enttäuscht. Der Gagpegel nahm ab da stark ab und die Pseudo-Story konnte einen gewissen Anflug von Langeweile nicht verbergen. Dennoch: „Der ultimative Spider-Man“ ist und bleibt eine meiner Lieblingsserien im Spidey-Universum!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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