The First Avenger: Civil War (2016) Filmkritik

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Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
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5,00 von 5 Sterne (2 Bewertung(en))

„The First Avenger: Civil War“ ist wirklich ein sehr guter Avengers-Film geworden.

Ach, ihr möchtet mehr darüber lesen? Also, Achtung!

Story

Die Geschichte konzentriert sich diesmal auf das zerrüttelte Avengers-Superheldenteam, das sich gegenseitig auseinander nimmt. 2016 scheint ja allgemein das Jahr zu sein, in dem Superhelden aufeinander losgehen (siehe auch „Batman v Superman“). Im Film sollen sich die Avengers nach dem nächsten „Fehlschlag“ den Gesetzen beugen und nur noch in Kraft treten, wenn mehrere Stellen einen Einsatz abgenickt haben. Das passt gut der Hälfte des Teams, der anderen Hälfte eben nicht. Und so kommt es nicht nur deshalb zum Clinche, sondern auch wegen Bucky, dem Winter Soldier, der einmal mehr ins Kreuzfeuer gerät. Die Geschichte ist an und für sich schlüssig, wird flüssig erzählt und ist sowohl von ruhigeren, nachdenklichen Passagen, als auch von wahrlich grandioser Action durchzogen. Einer der positivsten Punkte für mich: Am Ende kämpfen die Avengers mal nicht gegen außerirdische Superhässlichkeiten, sondern schlichtweg durch die List eines einfachen Mannes und den Einfallsreichtum der Macher gegeneinander. Das ist wirklich erfrischend (anders).

Die Neuen

„The First Avenger: Civil War“ feuert nicht nur mit Raketen und Faustschlägen um sich, sondern auch mit neuen Superhelden. Darunter der Black Panther oder unser neuester Spider-Man, diesmal (wunderbar) vom Jungdarsteller Tom Holland gespielt. Auf kleine Origin-Stories der Charaktere wird verzichtet, was auch nicht im geringsten stört. Wie Spider-Man entstand, bzw. was seine Hintergründe sind – das sollte nun mittlerweile jeder wissen. Und Black Panther? Hier reichen vereinzelt eingestreute Hintergrundinfos, um uns diesen Mann näher zu bringen. All das klappt wunderbar. Zudem fügen diese sich, sowie die anderen auch, perfekt in das Geschehen ein. Ein jeder Charakter erhält ausreichend Screentime, die wohl bekanntesten natürlich etwas mehr.

Die Action

Das Zusammenspiel der Helden möchte ich einmal mehr als absolut großartig feiern. Die Action ist perfekt getimed, die Choreographie ist wunderschön. Dazu ist auch die Kameraführung überzeugend und zumeist relativ ruhig. Als Zuschauer ist man mittendrin im Getümmel, erlebt die Zusammenarbeit mehrerer Helden wie aus der ersten Reihe. Ich mochte solche Momente, wenn man denkt, dass jetzt einer von den Helden tierisch eins auf die Nuss bekommt, bis dann im letzten Moment doch noch ein anderer mit seiner Kraft/Macht eingreift. Solche Szenen gibt es zuhauf!

Spaß und Spannung

Der Film macht, wie die vorherigen Avengers-Filme auch, einfach sehr viel Spaß, ist aber auch äußerst mitreißend und spannend. Nicht selten drückte ich die Hand meiner Frau zu Klump, bzw. sie meine, und das völlig unbewusst. Die Geschichte hat mich mitgerissen. Und um ehrlich zu sein wusste ich nie so recht, ob nicht doch jemand sterben würde. Denn wenn Götter aufeinander treffen, ist der Ausgang oftmals ungewiss. Deshalb auch in dieser Hinsicht, Daumen noch für den Film!
In Sachen Humor hält sich der Film zwar nicht zurück, doch mit den Vorgängern habe ich schon mehr gelacht. Man spürt regelrecht, dass der Konflikt im Vordergrund steht und daher nur eingestreute Gags ihren wohlverdienten Platz finden.

Fazit

„The First Avenger: Civil War“ vereint einmal mehr die Marvel-Welt, ist äußerst unterhaltsam und auch sehr spannend. Beinahe hätte ich gesagt, dass es sich hierbei um die perfekte Superheldenverfilmung handelt, aber dann wäre die Kritik, bzw. meine Aussage ja irgendwie unglaubwürdig. In Wahrheit ist dieser Avengers-Ableger einfach „nur“ großartig. 😉

© Marvel 2016

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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4 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Ja!!!! Ein toller Film, ein großartiger Film! Ein toller Film, der zeigt, dass wir mittlerweile keine großen Origin-Stories mehr brauchen, um einfach mal neue Charaktere einzuführen. Und wie geil war bitte Spidey??? Ich bin jetzt schon gespannt auf „Homecoming“.

    • Dominik sagt:

      Bei „Homecoming“ bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Spidey war hier zwar toll, aber vielleicht auch nur deshalb, weil man das beste in seine 5 Minuten Screentime steckte.

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