SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser (2015) Filmkritik

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
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3,00 von 5 Sterne (4 Bewertung(en))

Später als gedacht – ein Seitenhieb gegen den aktuell laufenden Poststreik – folgt meine Kritik zu „SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser“, der mich – zu meinem Entsetzen – etwas enttäuscht hat.

„SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser“ erzählt die Geschichte des ersten Films neu, nur eben etwas anders verpackt. So geht es diesmal nicht darum eine Krone zurückzuerlangen, sondern die entwendete Krabbenburger-Formel. Und so machen sich Spongebob und seine besten Freunde daran, durch Zeichnung, Realfilm und Kunstgeschnörksel zu reisen, stets den Krabbenburger-Geruch in der Nase.

Der SpongeBob Schwammkopf Film“ wusste seinerzeit perfekt Realfilm und Zeichentrick zu vermengen. Zudem wusste dieser ja auch mit dem einzigartigen „The Hoff“-Bonus aufzutrumpfen. 🙂 Nun aber haben sich die Macher dazu entschlossen, Spongebob im steten Wechselrythmus durch unzählige Filmstile reisen zu lassen. Dies führte zwangsläufig auch dazu, dass man sich sehr um die – ironischerweise nur mäßig gelungene – Optik kümmerte und weniger um den Spongebob-typischen Humor, der in diesem Film viel zu selten in Erscheinung tritt oder einfach nicht so recht zur Geltung kommen mag.

Antonia Banderas ist hier der große reale Held – oder Schurke – mit einem schlimmen Hang zur Übertreibung. Und so haben mir seine Szenen, die nicht gerade selten vorkommen, nur wenig Spaß gemacht. Vielmehr wünschte ich mir stets mehr Zeichentrick-Abenteuer wie in der guten ersten halben Stunde. Und allgemein musste ich im Nachhinein feststellen, dass mir die Zeichentrickszenen mehr Spaß gemacht haben als alles andere im Film. Vielleicht sollte man sich bei Teil 3 einfach wieder etwas mehr darauf konzentrieren? An die Macher: Ihr wisst schon, Fanservice und so…

Von einem Spongebob-Fan an Spongebob-Fans

Ich bin zugegebenermaßen großer Spongebob-Fan, konnte mit diesem Film aber nur wenig anfangen. Er ist gleichermaßen zuviel und doch zu wenig. Die Geschichte gibt kaum etwas her, der Humor wirkt nicht mehr so frisch wie zuvor und das unbefriedigende Ende setzt dem Ganzen (nicht die im ersten Teil wiedergefundene) Krone auf. Ich kann „SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser“ nur zum Teil empfehlen. Der Film hat durchaus seine Höhepunkte, kämpft aber auch mit zahlreichen Tiefpunkten.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Nein.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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4 Responses

  1. Barbara sagt:

    Hab den Film noch nicht gesehen… werde ich aber trotz der Kritik irgendwann noch nachholen. Man muss allerdings sagen, dass der erste Film auf seine Art schon ziemlich genial war – da ranzukommen, ist von vorneherein ein schwieriges Unterfangen 😉

    • Dominik sagt:

      Ja, schau ihn dir einmal an. Ich bin gespannt, ob er dir dann besser gefällt als mir. Ich tat mich jedenfalls echt schwer. Er hatte durchaus seine Momente, aber dieses gewisse Etwas, das Spongebob bisher immer hatte, fehlte nun leider.

  2. donpozuelo sagt:

    Ach schade… ich hatte mit dem Ding sehr viel Spaß… der war einfach nur schwammmäßig überdreht… wir haben im Kino viel gelacht…

    • Dominik sagt:

      Ja, gelacht habe ich auch schon öfter, aber der Funke wollte diesmal leider nicht vollends überspringen – und das, obwohl ich es mir so sehr gewünscht hatte. 🙁

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