Shaun das Schaf – Der Film Filmkritik

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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4,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was man aus ein wenig Knetmasse und Stop-Motion zaubern kann. So weiß nach „Wallace & Gromit“ auch „Shaun das Schaf“ seit längerer Zeit als Serie zahlreiche Kinder (und Erwachsene) zu begeistern.

Bei Kinofilmen ist das immer so eine Sache. Eine Kinderserie als Film – das klappt in etwa 80% aller Fälle ganz gut. Doch es bleiben die restlichen 20%. Zu was zählt also „Shaun das Schaf – Der Film“?

Zu 100% 80%

„Shaun das Schaf – Der Film“ ist ein extrem liebevoller Film, sowohl in seiner Machart als auch in seiner Herzlichkeit. Dazu kommt der Shaun-typische Humor und eine zwar etwas flache, aber mindestens genauso liebevolle Geschichte um die Liebe zwischen Mensch und Tier oder umgekehrt.

Die Geschichte selbst handelt davon, dass „Shaun und seine Schaf“-Freunde gerne einmal die große Stadt sehen möchten, weg vom ewig gleichen Trott. Das gelingt auch, doch zu welchem Preis? Der Bauer verliert sein Gedächtnis und seine „Kinder“ tun sich schwer, ihn wieder für sich zu begeistern, geschweige denn ihn erst einmal zu finden. Dazu kommt ein böser, böser Tierfänger, der für das notwendige Bisschen Bösewicht in einem Film sorgt.

Ich mochte den Humor, der zu stetem Grinsen animierte und auch öfter für heftige Lacher sorgte. Dazu liebte ich zahlreiche Anspielungen auf große Filme, die neben mir auch andere erwachsene Filmfans zu begeistern wissen dürften. Kinder hingegen haben ganz sicher ihren Spaß mit zahlreichen ausgefallenen Ideen und vertraut-kindlicher Stimmung.

Mi hja brumm sffu

Gesprochen wird im ganzen Film kein (verständliches) Wort. Es ist quasi der Minions-Film, Stufe Hardcore. Denn während bei den Minions zumindest die Menschen verständlich sprechen und die Minions selbst in ihrem Englisch-Chinesisch-Italienisch ein paar verständliche Wortbrocken zustande bringen, setzt man bei Shaun auf Brumm- und Quietschlaute, die bildlich zwar gut erklärt werden, aber auch etwas anstrengend wirken.

Aber wo wir schon bei den Bildern und damit quasi auch bei der Mimik sind – ich denke gerade an den verrückten Gefängnishund zurück, der einen derart psychopathischen Blick drauf hat, dass Lachen vorprogrammiert ist.

Fazit

„Shaun das Schaf – Der Film“ ist vor allem eines: liebevoll in jeglicher Hinsicht. Hier stimmen Humor, Animationen und auch die leicht flache Story. Das Gesamtbild ist für Klein und Groß dank generationsübergreifenden Humor und zahlreiche Anspielungen auf Serie und Film absolut gelungen.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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