Schmerzensgeld – Wer reich sein will muss leiden (2012) Filmkritik

Filmherum:2/52 von 5 Sterne von Dominik
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3,33 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

Der magische Teekessel spielt in diesem Film die Hauptrolle. Dieser spuckt Geld, sobald sich sein Besitzer weh tut oder ihm weh getan wird. Klingt logisch, oder? Jedenfalls ist dieser so alt, dass sich schon Kaiser und Herrscher jeglicher Art zu maßlosem Reichtum verhalfen. Nun aber ist dieser im Besitz von einem doch eher bemitleidenswerten Ehepaar, beide irgendwie arbeits- und mittellos. Doch sobald Alice (Juno Temple) herausfindet, dass Schmerzen zu Glück verhelfen – wer reich sein will muss leiden – geht die Katastrophe auch schon los. Immer mehr und immer weiter verletzen sie und ihr Ehemann John (Michael Angarano) sich, bis das beinahe schon grausam-schöne Spiel seine bittere Wahrheit offenbart.

„Schmerzensgeld – Wer reich sein will muss leiden“ ist irgendwie sowas wie eine Komödie, über die ich persönlich aber nur selten lachen konnte. Der Humor ist kurzum zu flach und da hilft auch die – in anderen Filmen zumeist überzeugende – Juno Temple nichts. Michael Angarano hingegen kann mit Gesichtsausdrücken trumpfen, einer dämlicher als der andere. Und da wundert es auch nicht, dass sich die Charaktere so dumm verhalten, wie sie es nun mal tun.

Die Grundidee ist gut. Der Teekessel, der zu Geld verhilft, dafür aber immer mehr verlangt. Auch die Vorgeschichte scheint da so interessant wie nachvollziehbar und wurde geschickt mit geschichtlichen Fakten verziert. So kommt man nicht umhin, sich manch einen Gedanken an diese Verbindung abzuringen. Doch das hilft ja alles nichts, weil mich der Film ansonsten nicht überzeugen konnte. Denn neben Alice und John finden sich eigentlich nur noch seltsame Figuren im Spiel, eine überzogener als die andere.

Was ich dem Film allerdings noch (relativ) hoch anrechnen möchte, ist die eine oder andere Message, die gerade so noch aus dem Schlamassel herauswinkt. So nach dem Motto „Geld ist auch nicht alles“ und wie dieses den Menschen doch zu verändern weiß.

„Schmerzensgeld – Wer reich sein will muss leiden“ kommt nur mühsam in die Gänge, und wenn es dann endlich soweit ist, läuft auch schon der Abspann. Das ist schade, da der Grundgedanke mit mäßiger Meesage und selten gespickten Lachern eigentlich mehr zu bieten gehabt hätte.

Der Film ist dem 5. Mai 2015 auf Blu-ray und DVD erhältlich.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Nein.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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3 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Am schlimmsten an der ganzen Sache fand ich die große Geschichte hinter dem Teepott… das hätte man einfach weglassen sollen. Das war totaler Humbug. Einfach nur die Story, wie die beiden sich in den Abgrund reiten, wäre vollkommen ausreichend gewesen. Alles andere hat nur gestört…

    Aber immerhin fand ich die beiden Hauptdarsteller echt gut. Die haben gut zusammengepasst.

  1. 12. Mai 2015

    […] aus der Blogosphäre: Filmherum: 2/5 Punkte Filmverliebt: 2,5/5 […]

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