Pacific Rim (2013) Filmkritik

Pacific Rim
Filmherum:
4/5
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    2 Bewertung(en)

Es gibt eine Geschichte zu “Pacific Rim” und mir. Wollt ihr sie hören? Ach, ihr habt ja eh keine Wahl. Also, noch vor dem Kinostart sah ich erste Trailer und dachte mir, was das wohl für ein Schund sein würde. Transformers im/und Meer sozusagen. Nachdem ich den Film im Kino boykottierte und von Freunden ungläubig angeguckt wurde, entschied ich mich dazu, dem Film auf Blu-ray eine Chance zu geben. Amazon donnerte diesen vor etwa einer Woche für verführerische 9 EUR raus und so habe ich zugeschlagen.

Es hat sich alles bewahrheitet

Ich wusste es, sinnbefreite Action! Wie konnte ich nur darauf reinfallen? Moment, was ist das? Eine Story? Der Drift? Eine mentale Verbindung zwischen den beiden Piloten der riesigen Kampfroboter? Cooooool! Dazu bombastische Animationen, beeindruckende Monster und ein eingängiger Score. Lieber Guillermo del Toro, wie konnte ich nur an dir zweifeln? Ja, “Pacific Rim” macht Spaß, mehr aber auch nicht. Denn so leid es mir tut, die solide Grundidee verliert sich im Effektfeuerwerk und Charlie Hunnams Waschbrettbauch, den ich mehr als 1x zu sehen bekomme.

Es tut mir leid, richtig leid! Ich hatte viel Spaß beim Ansehen, wenngleich ich Godzilla-Monster grundsätzlich dämlich finde. Im Zusammenspiel mit den schnieken Kampfrobotern allerdings, die mich dauerhaft an den Roboter Ramrod aus “Saber Rider” erinnerten, ergibt sich beinahe schon anspruchsvolles Popcorn-Kino, vor allem aber ein optischer Leckerbissen. Dieser Leckerbissen mundet bis zum Ende, wenn er sich nach einem undurchschaubaren Unterwasserkampf mit eigentlich stärkstem, aber seltsam schwächlich wirkendem Monster in Vorhersehbarkeit auflöst.

Belassen wir es dabei, das Ding macht Spaß! Auch die Darsteller wissen trotz Entkleidungszwang zu gefallen und überzeugen durch ihre sympathische Art, während so manch ein auferlegter Oneliner unfreiwillig komisch wirkt.

Fazit

Grandiose Optik, toller Sound und im Ansatz befriedigende Story. “Pacific Rim” vereint geschickt Transformers mit Krümelmonster auf LSD.

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Filminfos:

  • Darsteller: Ron Perlman, Charlie Hunnam, Idris Elba, Rinko Kikuchi, Charlie Day, etc.
  • Regisseur: Guillermo del Toro
  • Genre: Action | Adventure | Sci-Fi
  • Premierendatum: 2013-07-18
  • Altersfreigabe: ab 12
  • Laufzeit: 131 Minuten
  • Deutscher Titel: Pacific Rim
  • Originaltitel: Pacific Rim

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2 Kommentare

  1. ERGO 8. Dezember 2013

    Es ging mir genauso wie dir … Wollte auch nicht ins Kino, weil ich dachte ich weiß was mich erwartet und war dass sehr überrascht, dass er mich doch vom Gegenteil überzeugen konnte.

    … ich muss allerdings sagen, mich hat’s dann schlussendlich gar nicht gestört, dass er in einem Effektfeuerwerk endet und der Entkleidungszwang des Hauptdarstellers schon gar nicht. ;) Auf mich wirkte der Witz des Films schon beabsichtig und nicht unfreiwillig komisch.

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  2. Dominik (Filmherum) 8. Dezember 2013

    Dass dich als Frau der Entkleidungszwang nicht stört, war mir klar. ;)

    Naja, das Effektfeuerwerk störte mich ja nicht wirklich. Und der Witz – 50/50. Hat mal funktioniert, mal nicht.

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