Olympus Has Fallen (2013) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,20 von 5 Sterne (5 Bewertung(en))

Nun also kämpft Gerard Butler im Weißen Haus gegen böse, böse Terroristen. Nachdem ich „White House Down“ mit Channing Tatum als Präsidenten-Schützer gesehen habe, war ich mehr als gespannt darauf, wie wohl der etwa zeitgleich erschienene Actioner mit derselben Thematik abschneiden würde.

„Olympus Has Fallen“ erzählt im Grunde dieselbe Geschichte wie „White House Down“. Der größte Unterschied: Diesmal sind die Koreaner die Hausbesetzer. Aus diesem Grund fällt es mir leicht, beide Filme miteinander zu vergleichen, wenngleich ich mich überwiegend auf diesen hier konzentrieren möchte.

Der Film beginnt nett, sehr nett sogar. Schon in den ersten Minuten wird klar, dass der Präsident und sein bester Secret-Service-Mann Kumpels sind. Umso trauriger erscheint daraufhin die Wendung, als diese Beziehung aufgrund eines tragischen Vorfalls zu kippen vermag. Ich muss zugeben, dass mich diese Einführung tatsächlich zu berühren wusste. Die Idee mit der Freundschaft zwischen Präsident und Beschützer ist zwar nicht neu, dafür aber gut ausgeführt. Wie erwartet schlägt der Film daraufhin allerdings eine andere Richtung ein. Die Freundschaft geht auseinander, es wird (zu) viel geredet und noch mehr geschossen. Damit ist „Olympus Has Fallen“ schlussendlich (nichts weiter) als ein gelungener Actionfilm, der allerdings in etwas gestraffterer Form besser über fehlende Tiefe und ausbleibende Wendungen hinwegtäuschen hätte können.

Überrascht hat mich die Action an sich. Diese fiel deutlich geringer und bekömmlicher aus, als erwartet. Natürlich wird viel geschossen und gemordet, eine übermäßige Brutalität, wie sie von den Medien suggeriert wird, bleibt in meinen Augen allerdings aus. Hier gibt es deutlich härtere Actionfilme. Andererseits muss ich dazu auch sagen, dass ich in der Beziehung schon ziemlich abgehärtet bin. Wer also in „White House Down“ bereits die Augen schließen musste, wird mit „Olympus Has Fallen“ vermutlich ins Koma fallen.

Da im Gegensatz zu „White House Down“ die Hauptdarsteller Gerard Butler und Aaron Eckhart beinahe den gesamten Film über auf sich alleine gestellt sind, handelt es sich hier um kein Buddy-Movie wie bei Roland Emmerichs insgesamt amüsanteren Konterpart. Damit darf Gerard Butler in aller Seelenruhe durch das Weiße Haus ziehen und immer mal wieder jemanden abknallen oder abstechen. Auch Schläge darf er verpassen oder coole Sprüche reißen. Es ist nicht Butlers Sternstunde, aber als Actionstar macht er bekanntlich auch eine gute Figur. Von Aaron Eckhart als Präsident bekommt man die meiste Zeit nichts mit, aber die wenigen Szenen durfte er mit seinen markanten Gesichtszügen gut ausfüllen. Zum Schluss könnte man noch Rick Yune als Dauer-Bösewicht erwähnen und Morgan Freeman mit seinen bekannten Stärken, man kann es aber auch lassen.

Fazit

Ich mag dieses 80s-Feeling bei Actionfilmen. Nichts ist wirklich neu oder besonders überragend, aber man hat einfach Spaß von Anfang bis Ende.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. 19. Februar 2015

    […] Die Blogbusters (4/10) – Die Drei Muscheln (1/10) – Filmherum (4/5) – Medienjournal […]

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