New Moon – Biss zur Mittagsstunde Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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Gestern Mittag, 22. Oktober 2009, 12 Uhr, Kino Tirschenreuth: Twilight Double Feature inkl…………. MIR!

Ich habe bereits den lang erwarteten Twilight-Nachfolger New Moon gesehen. Lohnt es sich für euch den Film anzusehen? Weiterlesen ist pflicht! 🙂

New Moon führt die Handlung rund um den Vampir Edward und das Menschenmädchen Bella weiter. Dabei knüpft der Film nahezu nahtlos an den ersten Teil an. Kenner des Buches wissen, was passiert: Edward verlässt Bella in diesem Teil der Saga. Zu Beginn des Filmes läuft etwas schief. Jasper fällt Bella an, da sie sich an Papier geschnitten hat. Edward kann Jasper gerade noch davon abhalten, dass er sie anfällt. Daraufhin hat Edward keine andere Chance als Bella zu verlassen, wenn er sie wirklich schützen will. In diesem Film kommt es auch dazu, dass Jakob sich endlich in einen Werwolf verwandelt. Er bekommt somit gleichzeit eine größere Rolle zugeteilt. Bella und Jakob kommen sich sehr nahe, auch wenn Bella Edward nicht vergessen kann.

Buchverfilmung = gefährlich?

Als ich mit meiner Freundin, die alle 4 Bücher gelesen hatte, den ersten Trailer zu Moon ansah, war sie außer sich. Wie kann man nur dies und jenes so machen, wie es im Trailer dargestellt wurde? Ich verstand natürlich die ganze Aufregung nicht. Schließlich bevorzuge ich die Filme, kannte somit die Bücher noch nicht.
Nach der Vorstellung gab meine Freundin Entwarnung. Der Trailer stellt vieles anders dar, als es im Film wirklich ist. Zudem wurden die wichtigsten Stellen im Buch gut umgesetzt.
Sprich: Die Umsetzung ist gelungen!

New Moon lebt von Bella und Jakob. Beide kommen sich den ganzen Film über nah, entfernen sich aber auch ziemlich rapide wieder voneinander. Edward hingegen sieht man nur zu Beginn und am Ende. Zwischendurch darf man sich aber von kleinen Edward-Erscheinungen, die Bella so hat, zum Schmachten verführen lassen. (Ich denke dabei an die weiblichen Zuschauer.. ;))

Ich, als Nicht-Buch-Kenner, war überrascht, dass Jakob eine so große Rolle einnimmt. Leider finde ich, dass der Schauspieler Taylor Lautner eine kleine Fehlbesetzung ist. Er mag sich zwar ein tolles Waschbrettbauch antrainiert haben, kommt mir aber etwas zu emotionslos daher. Und mit ihm rutschte dann auch der Film insgesamt eine Treppenstufe weiter nach unten.

Die Story, dass Edward Bella verlassen hat, und Bella es nicht aushält, ist, in Anführungsstrichen, schön anzusehen, erreicht aber nicht die gewünschte Tiefe. Richtig Mitleid hatte ich mit Bella so gut wie nie. Hier dürfte wohl das Buch mehr überzeugen!

An Tempo verloren

Es war nur klar, dass durch die Handlung Edwards nicht mehr so viel wie im ersten Teil passieren würde. Bella trauert die meiste Zeit einfach nur vor sich hin. Action sucht man diesmal vergeblich. Nicht, dass Twilight Action nötig hätte, aber die gekonnte Mischung aus dem ersten Film hatte mich überzeugt. Ein Liebesfilm mit interessanten und aufregenden Passagen – genial! New Moon geht einen anderen Weg. Man merkt es dem Film von der ersten Minute Sehen an. Die Stimmung bleibt durchgängig bedrückend, wird aber durch gelegentliche witzige Sprüche aufgelockert.

Gelungene Fortsetzung!

Insgesamt würde ich New Moon trotz des fehlenden Tiefgangs als eine der gelungsten Fortsetzungen der letzten Zeit bezeichnen. Ich hatte sehr viel Spaß beim Ansehen des Filmes. Und das liegt sicherlich nicht nur daran, dass ich ein großer Vampir-Film-Fan bin. Die Story war interessant. Ich war gespannt, was wohl am Ende passieren würde. (Für Nicht-Buch-Kenner wie mich – super!)
Es ist klar, dass die Twilight Saga für Frauen geschrieben wurde. Lässt man sich aber auf einen unterhaltsamen Abend mit wirklich interessanter Story und sehr guter Umsetzung ein, so hat man auch als Mann seinen Spaß. Und von der Frau gibts danach ein paar Küsschen mehr! Versprochen! 🙂

Fazit

New Moon ist eine der eher wenigen Fortsetzungen, die wirklich gelungen sind. Das Buch ist gut umgesetzt, die Darsteller agieren bis auf wenige Ausnahmen sehr gut, und das Twilight-Feeling ist von der ersten Minute an da! Trotz fehlenden Tiefgangs ein sehr mitreissender und vor allem natürlich auch romantischer Film mit Mädchenschwarm Robert Pattinson und Kristen Stewart in den Hauptrollen.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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