Minions (2015) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,60 von 5 Sterne (5 Bewertung(en))

Minions – oder wenn Sidekicks auf Reisen gehen. Die „Ich – Einfach unverbesserlich“ Filme führten kleine gelbe Knuddelfiguren ein, die ein jeder umgehend ins Herz geschlossen hatte. Und nachdem es so war, musste der Minions-Film früher oder später an den Start gehen. Nun ja, hier ist er also und überzeugt beinahe auf ganzer Linie.

In „Minions“ bekommt der Zuschauer – ob nun groß oder klein – erzählt, wie die kleinen, laufenden Drops es schafften, letztendlich bei Gru zu landen. Bis dahin war es ein relativ erschwerlicher Weg mit viel herzlichem Spaß.

Gelb

Gelb sind die Simpsons, die Minions aber auch. Der Film rund um die Minions ist gelb. Von Anfang bis Ende. Nie lässt man Kevin, Bob oder Stuart wirklich aus den Augen. Dieses kleine Dreamteam sorgt für Erheiterung und kurzweilige Gefühlsduseleien. Das alles so perfekt in Harmonie, dass einem ganz gelb vor Augen wird.

Doch so schön die Minions auch sind, zusammenfassend fehlt es dem Film an irgendetwas. Ich musste nach meinem Kinoerlebnis auch gar nicht lange darauf warten, eine Antwort zu finden. Es ist die Geschichte an sich, die leider nur selten packend oder interessant ist. Denn Scarlett Overkill als Schurkin kann Gru nicht im geringsten das Wasser reichen und von der Entstehungsgeschichte bis hin zu Gru geschieht nicht wirklich nennenswert. Die drei Hauptminions allerdings sind gut gewählt, aber schnell verdaut. Und nun ja, das Highlight ist dann wohl die Queen von England, die für so manch eine Überraschung sorgt.

Schlecht reden möchte ich den Film nicht im geringsten. Er unterhält von Anfang bis Ende, bietet zahlreiche Lacher und echte Gefühle. Doch ihm fehlt das, was die „Ich – Einfach unverbesserlich“ Filme zu bieten hatten: Eine originelle Story und eben Gru, dessen Geschichte – mitsamt den Kindern – deutlich besser zu packen wusste. Und die Minions als Sidekicks waren eben doch etwas besonderes. Da freute man sich einfach jedes Mal, wenn sie kamen.

Viel mehr fällt mir nun auch nicht ein, außer vielleicht der junggebliebene Humor und die Grabubl-Sprache der gelben Knubbel, eine Mischung aus Italienisch und Englisch und Weißsonstnochwerwas, die oftmals für Lacher eingesetzt wird, hier aber irgendwann ermüdend wirkte – zumindest im Ansatz.

Fazit

Eine kurze Kritik für einen unterhaltsamen Film. Die Minions werden Fans der Vorgängerfilme durchaus gefallen. Vor allem die jüngere Generation dürfte vor Lachen abbrechen. Ich für meinen Teil aber empfand den indirekten 3. Teil der Reihe als den schlechtesten, wenngleich er für sich gut war.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Ja.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Wer den Trailer gesehen hat, kann sich in den ersten zwanzig Filmminuten entspannt zurücklehnen, denn hier wird der Trailer noch einmal nacherzählt, nur etwas ausführlicher. Da haben sich die Macher selbst ein Ei gelegt.

    Hier meine Review: https://filmkompass.wordpress.com/2015/03/17/kingsman-the-secret-service-2014/

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