Malavita – The Family (2013) Filmkritik

Filmherum:2.5/52.5 von 5 Sterne von Dominik
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(2 votes, average: 3,00 out of 5)

Jagt man „Malavita“ durch den Übersetzer, kommt „Unterwelt“ dabei heraus. Was genau das nun mit dem Film zu tun hat, ist mir etwas schleierhaft, aber vielleicht liegt es auch daran, dass der Film an sich nicht besonders sinn- und gehaltvoll ist.

Robert De Niro ist ja an und für sich ein echt toller Kerl. Er wusste mich seit jeher in unzähligen Filmen zu begeistern und wertet schon alleine seines Namens wegen Filme auf. Er ist ein Garant für fleißige Kinobesuche, allerdings nicht immer für gute Filme. Und so ist auch „Malavita – The Family“ trotz Robert De Niro kein Meisterwerk. Der Film erzählt die Geschichte einer Mafiosi-Familie, die sich im Zeugenschutzprogramm befindet. Schon mehrere Male umgezogen werden die ungezogenen Familienmitglieder beständig von ihrer schießwütigen Vergangenheit eingeholt, bis es schließlich zum erwarteten Showdown kommt.

Insgesamt versucht „Malavita – The Family“ immer wieder witzig zu sein, schafft genau das aber nur selten. Und beruft sich nun manch einer auf das Genre Mafia-Thriller, so irrt er sich, denn das ist es nicht. Frei nach dem Motto: Für einen Mafia-Thriller nicht böse genug, für eine Komödie nicht lustig genug. Wirklich amüsant am Geschehen ist lediglich der leidige Umstand einer durch und durch hinterlistigen und brutalen Familie, die keinerlei Skrupel hat. Kleine Gedankenspielchen seitens Robert De Niro, in denen er manch einen Nebendarsteller foltert, zeigen dabei seine wahre Natur, die man ihm allerdings zu keinem Zeitpunkt abkaufen will.

„Malavita – The Family“ hat den Faden Beigeschmack eines im Vorfeld viel zu schnell durchgekauten Machwerks, das im Nachhinein ebenso schnell zu langweilen weiß. Hier fehlt einfach der Feinschliff an allen Ecken und Enden. Kein Genre will so richtig greifen und die Darsteller sind durch die Reihe weg entweder unter- oder überfordert, bzw. haben spürbar keinen Bock. Schade irgendwie, da mir die Grundidee mit der aktiven Mafia-Frau, sowie den durchtriebenen Mafia-Kindern gut gefallen hat.

Fazit

Langatmige Mafia-Komödie mit Ermüdungserscheinungen in allen Bereichen. Der Wille war stark, doch…

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Christian sagt:

    Ich bin ja mal gespannt… Robert De Niro ist immernoch ein toller Schauspieler, ich werde mir den Film auf alle Fälle ansehen, ich hoffe ich werde nicht enttäuscht. :\

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