House at the End of the Street (Extended Cut) (2012) Filmkritik

Filmherum:2.5/52.5 von 5 Sterne von Dominik
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3,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Das Haus am Ende der Straße ist nicht wirklich einen Besuch wert. Zum einen natürlich, weil etwas gruseliges darin geschieht und zum anderen, weil der Film nicht der Rede wert ist.

Jennifer Lawrence ist ein Name, der vielen wohlbekannt sein dürfte. Und logischerweise ist sie hier für die meisten – nicht nur wegen des hautengen Tank-Tops – ein Zugpferd für diesen doch eher mäßigen „Psychoschocker“, der von Anfang bis Ende nicht so recht in Fahrt kommen will. Die ersten (leicht beängstigenden) Minuten weisen uns den Weg: Wieder einmal ein Mädchen im Nachthemd mit schwarzen Augen, einem ungesunden Gang und Messer in der Hand. Schon tausend Mal dagewesen? Ja.

Im Film zieht Elissa (Jennifer Lawrence) mit ihrer Mutter aufs Land. Das Haus war günstig, liegt es doch neben einem Haus, in dem ein Doppelmord geschah. Darin lebt der Sohn, dessen Eltern von seiner Schwester (die Gruselige im Nachthemd) getötet wurden. Nach und nach verliebt sich Elissa in diesen verstörten Jungen und deckt so ein Geheimnis auf, das weitaus fürchterlicher angepriesen wurde, als es in Wirklichkeit ist.

„House at the End of the Street“ kann man nirgends so richtig einordnen, deshalb das „Psychoschocker“ in Anführungsstrichen. Horror? Nein. Thriller? Nein. Teenie-Schocker? Nein. Was dann? Keine Ahnung. Der Film ist alles und gar nichts. Dazu nur mäßig gruselig, über weite Strecken vorhersehbar und äußerst selten spannend, wenn überhaupt. Nur hin und wieder, wenn man im Dunkeln und mit Schlafentzug guckt, erschrickt man an gewissen Stellen und vermutet sogar einen Hauch Atmosphäre zu verspüren.

Insgesamt war das einfach nix. Die Charaktere bleiben zu flach, die angepriesen grandiose Wendung ist leicht verdaulich und auch sonst bietet der Film nichts für eine zweite Sichtung. Irgendwie schade, aber verständlich. Denn ich möchte nicht behaupten, dass besonders viel Potential vorhanden war. Dafür schien mir der Film zu abgekupfert und das Drehbuch in einer schlaflosen Nacht geschrieben worden zu sein.

Fazit

Da ich manchmal erschrocken bin und die Wendung zumindest im Ansatz gelungen war, gibt es 2,5/5 Sterne, was vermutlich immer noch zuviel für dieses 08/15-Machwerk ist. Schade für Jennifer Lawrence, da ihr Name so nicht mehr nur für gute Filme steht.

Anmerkung zum gesichteten Extended Cut: Diesen gibt es nur auf DVD & Blu-ray. Einen Vergleich konnte ich lediglich durch Schnittberichte.com ziehen: Pädagogisch wertvoll sind die zusätzlichen Minuten nicht, aber stören tun sie eben auch nicht.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. donpozuelo sagt:

    Klingt ein wenig wie „Last House on the Left“. Von dem kenne ich zwar nur das Remake, aber der war ganz in Ordnung. Erstaunlich, dass Jennifer Lawrence sich für so einen Film entschieden hat… aber wahrscheinlich wollte sie ähnlich wie Jessica Chastain einfach mal nen Horror-Film in ihrer Biografie haben 😉

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