Hannah Montana – Der Film Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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Umfrage: Wer, mit einem Alter über 20, kennt Hannah Montana? Die Zeit läuft, … *bliep*, *bliep*, *bliep bliep*, *bliep bliep bliep* ENDE! Ich wusste es, so gut wie niemand. Ich hatte bis vor wenigen Tagen auch noch nie von einer Hannah Montana gehört und konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was mich bei diesem Film erwarten wird. Gut, ein paar Vorstellungen hatte ich: Teenie-Film, Teenie-Humor, Teenie-Kram. Hab ich mich damit getäuscht? Lest einfach mal diese DVD Kritik weiter und findet heraus, was mir gefallen, und was mich gestört hat.

Story

Miley Ray Stewart (Miley Cyrus) alias Hannah Montana führt ein Doppelleben. Auf der einen Seite ist sie ein glücklicher Teenager, geht in die Schule, hat Freunde, macht das, was eine 16-Jährige eben so macht. Auf der anderen Seite ist sie mit blonder Perücke verkleidet Hannah Montana, eine begnadete Sängerin – ein Weltstar! Doch wie bringt man das alles unter einen Hut, wenn man plötzlich an einem Ort beide Personen sein muss? Hannah/Miley muss sich jetzt entscheiden. Führt Sie weiterhin ein Doppelleben, oder gibt sie alles auf, für Familie, Freunde und die große Liebe?

Filmkritik

Der Film beginnt mit einem Konzert von Hannah Montana. Alles ist farbenprächtig in Szene gesetzt. Quietschebunt strahlt uns das Bild vom Fernseher entgegen. Man spürt die Welt des Glamour, das Reich der Reichen! Die knalligen Farben sind mir dann aber erst so richtig aufgefallen, als der Film eine Wendung nahm und sich aufs Land verlagerte. Dort wirkten die Farben etwas blässer, ruhiger, entspannter. Genau diesen Twist fand ich beim Film hervorragend gelungen. Glanz & Glamour vs. Ruhe und Abgelegenheit.

Als nächstes wäre da natürlich die Musik im Film. Die Darstellerin Miley Cyrus singt in diesem Film die Songs selbst und hat eine sehr schöne Stimme. Die Songs laden außerdem richtig zum auf dem Sofa Mitwippen ein. Das Cover der DVD ziert der Aufdruck „Mit noch mehr coolen Songs„. Beurteilen kann ich das nicht, da ich die Serie vorher nicht kannte, aber vor allem ein Song geht mir dabei nicht mehr aus dem Kopf. Dieser findet sich in der Mitte des Filmes, sowie im Abspann wieder. Gepaart mit einem witzigen Tanz, ist dieser Song einer meiner persönlichen Favoriten des Filmes.

Aber auch abseits der bunten, musikalischen Welt wird so einiges geboten. Unter anderem eine 2 Love-Stories, schöne Landschaftsaufnahmen, witzige Dialoge, leicht dämlicher Teenie-Humor und das berühmte Film-Schema-F.

Film-Schema-F

Schema F? Was soll das denn heißen? Nach soviel Lob dieser Kritikpunkt? Ja, muss sein! Der Film hat vorwiegend eine Zielgruppe: Teenies. Hannah Montana ist wohl der Wunschtraum eines jeden jungen Mädchens. Einmal so erfolgreich sein und das zu erleben, was sie erlebt. *Hach muss das toll sein* Und genau so wird es einem auch vermittelt. Alles was Hannah Montana macht, hat niemals wirklich negative Auswirkungen. Und wenn es doch mal so ist, dann hält das garantiert nicht lange an. Natürlich bin ich aufgeschlossen gegenüber Neuem, aber mit erhobenem Zeigefinger sage ich folgendes: Was Ratatouille oder Wall-E vormachen, das wird hier nicht eingehalten. Bei den Animationshits handelt es sich um Filme für die ganze Familie. Es gibt sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geniale Szenen, die einen durchweg bei Laune halten. In Hannah Montana dagegen kam ich mir trotz guter Ideen teilweise etwas verloren vor als erwachsener Mann. Schade, das wäre besser gegangen.

Film-Fazit

Ich muss zugeben, ich hatte wirklich Spaß mir den Film anzusehen. Die Darsteller spielen durchweg sehr gut. Der Papa von Hannah Montana ist wohl einer der coolsten Papas dieses Planeten. Die Hauptdarstellerin selbst wird es in meinen Augen noch weit bringen, wenn sie noch ein bisschen an sich feilt. Die Story ist natürlich schon ein paar mal da gewesen, und das ewige Dauergrinsen von Miley’s Cowboy-Freund ist vll. auch nicht jedermanns Sache. Aber der Film ist ja vorwiegend für die jüngere Generation gemacht und macht deshalb vieles richtig. Also – warum nicht! Für Teenies und alle die, die es noch werden wollen – zugreifen!

DVD Kritik

Die DVD bietet ein sehr gutes Bild. Die Farben sind kräftig, die Schärfe sehr gut. Störende Artefakte oder Bildfehler konnte ich nicht feststellen.

Der Sound ist sehr gut. Die Musik klang herrlich, die Stimmen waren klar erkennbar und Tonaussetzer oder ähnliches gab es nicht.

Die Extras sind absolut ausreichend. Die Pannen vom Dreh sind genau mein Ding – über Outtakes freue ich mich bei Extras immer am meisten. Making Of und Co. sind für Fans von Hannah Montana toll anzusehen. Das Musikvideo rundet dieses Erlebnis noch ab.

Insgesamt eine sehr gute DVD, wie man sie sich öfter wünscht. Da muss man fast nicht zur Blu-Ray greifen!

Getestet auf:
– 32″ Samsung HD Ready mit Xbox 360
– PC, PowerDVD mit 19″ Samsung Monitor und 5.1 Sound

(Mein Dank gilt Walt Disney und blackrabbit-pr für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.)

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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