Das Vermächtnis des geheimen Buches Filmkritik

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
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Gestern Abend hab ich mir den neuesten Disney-Streifen „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ zu Gemüte geführt. Hierbei handelt es sich um die Fortsetzung vom „Vermächtnis der Tempelritter“, wieder mit Nicolas Cage, wieder mit Diane Kruger, wieder mit jeder Menge Spaß, Abenteuer und Leerlauf.

Kurzkritik:

Ich erinnere mich noch wage an den ersten Teil. „Das Vermächtnis der Tempelritter“ war ein guter Film, allerdings mit etwas zuviel Leerlauf. Und irgendwie hab ich mich damals geärgert, dass es nur ein weiterer Indiana Jones Abklatsch war. Allerdings ein nicht allzu schlechter. „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ ereilt das gleiche Schicksal. Zwar bietet auch dieser Film jede Menge witzige und abenteuerliche Szenen, doch auch hier ähnelt alles wieder viel zu sehr den guten alten Indiana Jones Teilen. Einige Szenen wurden sogar ganz übernommen. Der neue Vermächtnis-Film bietet leider nicht viel neues im Gegensatz zum ersten Teil. Lediglich ein anderes Artefakt muss hier gefunden werden. Ansonsten wird teilweise zuviel Geredet, was viel an Geschwindigkeit rausnimmt. Es mag sein, dass viele Dialogszenen wichtig für den Film sind, doch hier wurde leider mal wieder übertrieben.

„Das Vermächtnis des geheimen Buches“ ist somit ein netter Abenteurerfilm für Zwischendurch. Allerdings weder Blockbuster, noch wirklich innovativ. Für Fans des ersten Filmes sicherlich ein Muss. Für alle anderen – kauft euch lieber die Indiana Jones DVDs, hat man mehr davon.

Ausführliche Kritik:

Ich mag ja Nicolas Cage. Auch Ed Harris ist ein toller Schauspieler. Das haben die beiden schon im Film „The Rock“ bewiesen, als sie gemeinsam vor der Kamera standen. Auch Diane Kruger hat mich z. B. in Troja überzeugt. Auch in diesem Film überzeugen die Darsteller. Es kommen teilweise witzige Szenen zustande, wie man es aus Disney-Filmen gewohnt ist. Nicolas Cage als etwas gealterter Abenteurer ist allerdings nun mal kein Indiana Jones. Somit schwingt er sich nicht mit einer Peitsche über Abgründe oder es gibt auch keine Faustkämpfe mit Nazis. Im „Vermächtnis des geheimen Buches“ geht es viel mehr um die Story. Um Geschichten, um Erzählungen. Die Action steht bei diesem Film durchaus nicht im Vordergrund. Das höchste der Gefühle war eine kleine Verfolgungsjagd. Hier kann der Film nicht punkten. Ich muss diesen Film leider immer wieder mit Indiana Jones vergleichen. Hier war einfach alles stimmig. Action, Abenteuer, Witz und Story. Die Vermächtnis-Filme halten hier einfach nicht ansatzweise mit.

Etwas übertrieben fand ich einige Stellen gegen Ende des Filmes. Selbstverständlich werde ich hier nichts verraten. Aber eines kann ich sagen. Gegen Ende des Filmes geht es erst wieder richtig los, in Höhlen und Gewölben um einen Schatz zu finden. Und einige „Techniken“ sind hier dann wohl mehr als abstrus. Wenn man hier vermehrt ein Stirnklatschen vernimmt, so ist das hier kein Wunder. Bis es allerdings so weit ist, suchen sich die Protagonisten quer durch die Welt nach Hinweisen auf weitere Hinweise.

An dieser Stelle endet das Review. Voreingenommen von den überragenden Indiana Jones Filmen überlasse ich letztendlich jeden selbst, ob er sich diesen Film ansehen will. Diese Kritik hier ist nur ein kleiner Anhaltspunkt für die Abenteuer-Fans dieser Welt.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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