Broken City (2013) Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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3,33 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

„Broken City“ – die kaputte Stadt. Der Film greift auf das altehrwürdige Rezept der heruntergekommenen Stadt zurück, voll mit Verbrechen und Intrigen, setzt uns korrupte Cops, machthungrige Schurken in Führungspositionen und einen unscheinbaren Detektiv vor, der das hinters Licht geführte Unschuldslamm gibt.

In „Broken City“ erleben wir einige große Namen, darunter Mark Wahlberg als Schnüffler Billy Taggart, Russell Crowe als Bürgermeister Hostetler, Catherine Zeta-Jones als des Bürgermeisters unbefriedigte Ehefrau Cathleen Hostetler und Jeffrey Wright als undurchschaubaren Chefermittler Carl Fairbanks. Billy wird von Bürgermeister Hostetler dazu animiert, seine Frau zu überwachen, die scheinbar fremd geht. 50.000 Dollar reichen dem ehemaligen Cop als Anlass, dieser Sache nachzugehen. Doch wie erwartet, verbirgt sich viel mehr hinter der Geschichte. Der scheinbar gefundene Liebhaber ist alsbald tot und Billy steckt mittendrin in einer Verschwörung, bei der es um vielmehr geht.

„Broken City“ ist ruhig aber ansehnlich. Der Film ist optisch wie atmosphärisch gelungen und erzählt eine vertraute aber gut inszenierte Geschichte. Zuweilen kämpft er mit ein paar Längen, konnte mich aber die ganze Zeit über gut unterhalten. Was mich hingegen etwas verstörte, waren die vielen Verzweigungen, die kurzfristig für Verwirrung sorgten. Wer mit wem? Was und warum? Zum Ende hin wird vieles zusammengeführt, aber nicht wirklich alles aufgelöst. Gewollt – ja. Gekonnt – jein.

Hervorheben möchte ich die Darsteller, allen voran Russel Crowe, der einen derart wunderbaren Drecksack abgibt, wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt habe. Ein hinterhältiger Bürgermeister durch und durch, ständig mit einem beängstigendem Lächeln auf dem Gesicht. Gruselig. Mark Wahlberg hingegen runzelt gekonnt knapp 110 Minuten seine Stirn. Zwar darf er diverse Situationen mit treffsicheren Sprüchen auflockern, ist die meiste Zeit über aber das traumatisierte, arme Kind, das erst ganz am Ende die Wahrheit erkennt und weiß, was wirklich zu tun ist.

Mir persönlich hat der Film gut gefallen, obwohl er nun wirklich nichts besonderes ist. „Broken City“ ist so schnell vergessen wie angesehen, aber immerhin eines der besseren Crime-Dramen.

Kurz und bündig:

  • Bleibt im Kopf? Nein.
  • Ein zweites Mal ansehen? Vielleicht.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Na da herrscht ja wirklich wieder Einigkeit – und fast zeitgleich veröffentlicht haben wir unsere Kritiken auch noch, witzig!

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