Baymax – Riesiges Robowabohu (2014) Filmkritik

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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(5 votes, average: 4,60 out of 5)

Ein großes weißes Vinylmännchen, gefüllt mit Luft und Liebe, erwärmt seit gestern die Herzen aller Superhelden-Fans. Disney und Marvel taten sich zusammen, um einen Animationsfilm zu schaffen, der beide Welten gelungen miteinander vereint.

In „Baymax – Riesiges Robowabohu“ geht es in erster Linie um Hiro Hamada, ein junges und kluges Köpfchen, das sein Geld in San Fransokyo mit illegalen Robo-Kämpfen macht. Irgendwann stellt ihm sein Bruder Baymax vor, seine – medizinisch gesehen – einwandfreie Erfindung. Der große Marshmallow-Roboter ist auf Liebe und Heilung programmiert. Doch Hiro hat etwas anderes mit ihm vor: Einen Superhelden aus ihm zu machen!

Ich hatte einfach Spaß, Spaß und nochmal Spaß. Ich war vollends begeistert von den wunderschönen Grafiken und Animationen, der äußerst gelungenen und futuristischen Mischung aus San Francisco und Tokyo, dem generationsübergreifenden Humor sowie auch dem herzzerreißend vermittelten Drama. „Baymax – Riesiges Robowabohu“ war für mich eine Berg- und Talfahrt der Gefühle. Ein stetes Schmunzeln blieb nur selten aus. Unterbrochen wurde es nur von wüsten Lachanfällen und seltenen Tränchen aufgrund schicksalsträchtigen Erlebnissen unseres jungen Helden.

Hiro ist ein cooler kleiner Junge. So cool, dass ich mir öfter als einmal wünschte, ich wäre so (gewesen). Ihn zeichnen gleich mehrere nachahmungswürdige Eigenschaften aus: Eine extrem tolle, mangaartige Frisur und ein freches Mundwerk, gepaart mit einem messerscharfen Verstand. Dazu gesellen sich im Laufe des Films mehrere Freunde, allesamt versehen mit liebenswürdigen Eigenarten. Im krassen Kontrast zum sonst bonbonfarbenen Geschehen steht der furchterregende und stets von schwarzen Elementen umgebene Schurke.

Bist du mit der Behandlung zufrieden?

Wenn Baymax auf diese Frage ein Ja erhält, kehrt er in seine Ladestation zurück und schaltet sich aus. Nun denn Baymax, ja, ich bin zufrieden. 102 Minuten beste Unterhaltung wirken sich nun einmal positiv auf die Gesundheit aus. Einzig der Umstand, dass man all das Gesehene in anderer Form schon mindestens 102 Mal mitverfolgen konnte, wirkt sich für mich persönlich leicht negativ auf die Endwertung aus. Denn die Message, die man hier als vorwiegend Jugendlicher vermittelt bekommt, kann nur schwer mit der eines „Lego Movie“ mithalten.

Ehre, wem Ehre gebührt

„Baymax – Riesiges Robowabohu“ ist ein durchweg gelungener Film für alle Fans von Superhelden, Mangas und last but not least des Animationsfilms. Selten sahen Animationen schöner und beinahe auch realistischer aus, als in diesem Film. Achtet hierbei doch einfach mal auf so Kleinigkeiten wie das Wasser, Wälder oder Gesichtszüge. Ihr werdet aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Würde ich mir den Film noch einmal ansehen? Ja.
Sollte man nach dem Abspann sitzen bleiben? Ja.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Film und verabschiede mich mit dem wohl coolsten Fistbump der Filmgeschichte. (Seid gespannt!)

Und nun will ich meine Baymax-Actionfigur zum Aufblasen mit viel zu engem Kampfanzug! 🙂

© 2015 Disney/Marvel (Plakat)

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. donpozuelo sagt:

    Hab ihn gestern auch endlich gesehen… und ich fand ihn auch toll. Zwar wird anfangs sehr viel auf den großen Luftballon-Mann gesetzt, aber zum Ende schaffen sie es ja auch noch, die anderen Charaktere ein bisschen besser zu etablieren. Rundum richtig gute Unterhaltung… ich will jetzt auch so einen Baymax 😀

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