Asterix im Land der Götter Filmkritik

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
Besucher:1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
4,67 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

Soviel vorweg: Ich bin immer noch begeistert, und das einige Tage nachdem ich mir „Asterix im Land der Götter“ angesehen habe. Zum Verfassen dieser Kritik komme ich leider erst jetzt – die unerträgliche Sommerhitze ließ es abends nicht mehr zu, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen.

„Asterix im Land der Götter“ basiert auf der Comicvorlage „Die Trabantenstadt“ und ist der erste Asterix-Spielfilm in 3D-Animationsoptik. Verständlich ist dabei, dass vor allem Fans des Zeichentrick-Asterix bei der Erstankündigung erst einmal die Nase rümpften – mich eingeschlossen. Doch beim Teutates, ich wurde eines besseren belehrt und das ist auch gut so.

Der wahr gewordene Asterix

Knubbelnasen voraus, die Optik der Comics wurde hier wunderbar in 3D-Animationen portiert, wenn nicht sogar perfektioniert. Denn wenn ich mir Asterix je als reale (Animations-)Figur vorstellte, dann so. Asterix, Obelix und Idefix – all meine Kindheitshelden – leben in einem wahr gewordenen Traum aus Bits und Bytes, erzählen eine gefühlt-vertraute Geschichte rund um Gallier und Römer und geizen dabei nicht mit Action, Spaß, Detailverliebheit und Herz.

Fertig.

Nein, nur ein Spaß, obwohl ich tatsächlich alles relevante im oberen Absatz untergebracht habe.

Ich muss die französische Animationscrew wirklich loben. Ihr Auge für Details und ihr Herz für Asterix ist in jeder Szene seh- und spürbar. Der gute alte und vertraute Humor bleibt nie auf der Strecke, die Dialoge machen Spaß, die Keilereien gehen in Rauchwolken mit umherfliegenden Gegenständen auf und auch frische Ideen fanden ihren Platz im Film. So wusste mich vor allem die Ohrenstöpsel-Szene zu begeistern, in der sich sämtliche Geschehnisse auch wirklich gedämpft abspielen, WAS???-Gags eingeschlossen. Auch die Synchronsprecher haben mir sehr zugesagte, allen voran der des Centurion Oursenplus, der ihm seinen ganz eigenen Charme verlieh.

„Asterix im Land der Götter“ bietet dank der Vorlage eine interessante Geschichte, in der die Römer – nun ja, Cäsar – mit einem anderen Ansatz versuchen, das gallische Dorf einzunehmen und es beinahe auch schaffen. Daraus ergibt sich auch die eine oder andere (relativ) dramatische Szene, die einen regelrecht mitfiebern lässt. Ergo, auch in dieser Hinsicht alles einwandfrei.

Da ich das Fazit quasi schon in der Mitte verheizt habe, kann ich abschließend nur noch einmal erwähnen, wie gut mir der Animationsfilm gefallen hat und das gegen eine Fortsetzung absolut nichts einzuwenden wäre.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

Jetzt bei Amazon einkaufen und sparen

Das könnte dir auch gefallen!

1 Response

  1. Velverin sagt:

    Ich muss dir zustimmen, er ist wirklich richtig gut. Er hätte mir zwar glaub ich noch einen ticken besser als klassischer Zeichentrickfilm gefallen, aber nach den eher Mittelmaßjahren, endlich wieder ein Lichtstrahl am Horizont.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.