Ant-Man (2015) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,67 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

Paul Rudd ist Trickbetrüger Scott Lang ist Ant-Man ist Nachfolger von Original-Ant-Man Dr. Hank Pym, gespielt von Michael Douglas. Alles klar soweit? Dazu sollte man wissen, dass „Ant-Man“ eine Marvel-Verfilmung ist, was ja grundsätzlich nie verkehrt ist. Auch der Umstand, dass Evangeline Lilly, bekannt aus der Serie „Lost“, mitspielt, führte bei mir erst zu diesem *diekennichdoch* und kurz darauf zu unterschwelliger Freude.

Prolog

„Ant-Man“ erzählt die Geschichte eines Mittelchens verpackt in einem Anzug, das den Träger auf Ameisengröße schrumpfen lässt. Soviel dazu, mehr muss man nicht wissen. Dem Film ergeht es nämlich ungefähr so wie dem ersten „Iron Man“, in dem Tony im Iron Man Anzug gegen einen Gegner in einem anderen Iron Man Anzug kämpft. Unser Held Scott Lang darf sich zum Ende hin mit einem kleinen gelben Männchen rumschlagen, verständlicherweise unheimlich gefährlich, wobei die Gefahr eher selten spürbar ist.

Wie bei jedem „guten“ Superheldenfilm darf eine Entstehungsgeschichte nicht fehlen, was „Ant-Man“ im Grunde genommen ausschließlich ist. Klar, Scott Lang ist schon eine coole Socke und unterscheidet sich maßgeblich von unseren anderen, bekannten Marvel-Helden, doch so richtig über sich hinaus wachsen,… das durfte er bis dato nicht. Die Geschichte mochte ich dennoch, ganz gleich, ob sie sich nun von der anderer Superheldenfilme unterscheidet oder nicht – in diesem Falle nicht. Die Charaktere sind einfach (und) anders.

„Ant-Man“ hat etwas, was andere Marvel-Filme nicht haben: Einen eigenen und markanten Humor, den wir vielleicht vorwiegend Paul Rudd zu verdanken haben. Genau das macht Spaß, während die zahlreichen Actionszenen durch ihre optische Finesse zu überzeugen wissen. Das Prinzip einer Ameise vs. Mensch wurde prima visualisiert und damit packend in Szene gesetzt – volle Punktzahl in diesem Segment.

Epilog

Irgendwann ist auch „Ant-Man“ vorbei, der mit vielen schrägen Einlagen zu begeistern weiß, gleichermaßen aber auch irgendwie zu anders wirkt. Ein klitzekleiner Superheld ist eben kein Iron Man oder Superman, schon gar nicht, wenn er auf Ameisen reitet. „Ant-Man“ verlangt etwas mehr Offenheit vom Zuschauer, der daraufhin aber auch belohnt wird.

Dazu hatte „Ant-Man“ etwas, das viele Filme in letzter Zeit vermissen lassen: Erinnerungswürdige Momente. Aber vielleicht lag es auch einfach nur an der kleinen Welt, die groß in Szene gesetzt wurde. Ich jedenfalls mochte den Film, werde aber dennoch nicht Scott Langs größer Fan.

Ich bin sehr gespannt, wie sich Ant-Man demnächst in den Reihen der Avengers machen wird und ob Hope van Dyne (Evangeline Lilly) auch als Wasp eine gute Figur machen wird.

© Marvel 2015

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. Der Film ist sicherlich von der Optik her der beste Marvelfilm der jüngeren Geschichte. Allerdings war mir die Story zu schwach. Durch die Fokussierung auf das sich wiederholende “Daddy stolz machen”-Grundthema wird die Geschichte recht schnell eintönig.

    Hier meine Kritik zum Film: https://filmkompass.wordpress.com/2015/07/28/ant-man-3d-2015/

  2. donpozuelo sagt:

    Ja, den mochte ich auch sehr. Und er war ja auch am Ende so gut, dass man sich gar nicht mehr so darüber aufgeregt hat, dass Edgar Wright nun doch nicht die Regie geführt hat. So ein guter Paul Rudd macht halt viel aus 😀

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