96 Hours – Taken 3 (Extended Cut) Filmkritik

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
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2,50 von 5 Sterne (2 Bewertung(en))

Meine lieben Freunde, warum zum Kuckuck heißt die Filmserie eigentlich immer noch „96 Hours“? Das ergab doch nur bei Teil 1 wirklich Sinn… Aber gut, über deutsche Filmtitel sollte man schlussendlich nie wirklich lange nachdenken.

96 Hours“ – einer meiner absoluten Lieblingsactioner und die knallharte Beförderung Liam Neesons in den Actionolymp. Dieser Film schlug ein wie Neesons Faust. Teil 2 war dann eher so… wobei der Extended Cut wieder einiges wett machte. Ich hatte allerdings immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass Brian Mills erneut so großartig sein könnte wie in „96 Hours“. Und nun Teil 3, in dem Brian nicht mehr nur Jäger, sondern auch Gejagter ist. Diese Abwechslung tut schon einmal gut, während eine andere etwas seltsam erscheint, ganz im Sinne von „Hangover 3“. Könnt ihr erahnen, was ich meine?

BLAction

„96 Hours – Taken 3“ ist ein langer Film, woran der Extended Cut nicht unbedingt ganz unschuldig sein dürfte. Doch abgesehen davon lässt er sich erst einmal ganz lange Zeit, bis es zur ersten und damit aber leider auch relativ neutralen Actionszene kommt, nur um kurz darauf wieder in Gesprächsstoff zu versinken. Der Actionpegel zieht dann eigentlich erst in den letzten Minuten wieder gewalt(tät)ig an, wobei selbst hier auf vertraute Kost gesetzt wird.

Der Gesprächsdrang an sich ist allerdings nicht gar so negativ, wie es erst wirken mag. Denn genau wie bei „Hangover 3“ hat man nun den Fokus etwas mehr auf die Geschichte gelegt, die ja mit diesem Teil – jap, wie bei „Hangover 3“ – angeblich zu einem Ende der Serie führen sollte. Das wäre möglich, aber genauso gut ist auch eine weitere Fortsetzung möglich. Aber gut, die Hintergründe und Schicksale der Figuren werden quasi mit altersschwachen Glühbirnen beleuchtet, sodass man allenfalls an der Oberfläche kratzt. Nichts desto trotz gefiel mir, was sich die Macher haben einfallen lassen. Ihnen fehlte es eigentlich nur an Fingerspitzengefühl.

Alter Falter

Liam Neeson ist alt geworden. Gut, er war bereits bei Teil 1 nicht mehr der Jüngste, aber hier sieht man ihm den bevorstehenden Ruhestand – zumindest was diese Reihe angeht – deutlich an. Und so wirkt auch die Action etwas altersschwach und zuweilen gar lahm. Ebenso konnte ich Liam den Bad Guy, den er in Teil 1 durchaus zu vermitteln wusste, hier nicht mehr abkaufen. Eines allerdings haben er und die Macher geschafft: Für mich ist Teil 3 direkt auf Platz 2 der Reihe gesprungen, wenn auch mit großem Abstand hinter Teil 1.

Fazit

Action im Ruhestand. Der angeblich letzte Teil der Reihe wirkt irgendwie altersschwach und unkreativ, weiß aber, mit im Ansatz gelungener Story und einem guten Forest Whitaker, dennoch zu unterhalten.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Nein.

Erhältlich ab 29. Mai 2015 auf DVD & Blu-ray!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. 12. August 2016

    […] aus der Blogosphäre: Cellurizon: 3,5/10 Punkte Filmherum: 3/5 […]

  2. 15. August 2016

    […] 7/10 Punkten Filmherum: 3/5 Sternen Myofb: 8/10 Punkten Cellurizon: 3,5/10 Punkten Die Nacht der lebenden […]

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