X-Men 133 Comic Review

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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Erinnern sich die Fans noch daran, als Colossus Kruun in Breakworld so richtig in seinen grünen Aaa…-nton getreten hat? Mit „X-Men 133“ haben wir so etwas wie die Fortsetzung dazu präsentiert bekommen. Die abgeschlossene Story „Bruchstelle“ handelt von den X-Men, S.W.O.R.D. und einigen Grünlingen, die aus Breakworld geflüchtet sind. Die X-Men, mitfühlend wie sie sind, nehmen die Giftzwerge mit offenen Armen auf und wundern sich dann, warum der überhaupt nicht glückliche Kruun unsere Gen-Kameraden auslöschen will.

Die Story ist trotz oben angewandtem Sarkasmus ehrlich gesagt ganz gut und macht auch richtig Spaß, sofern man eben die Vorgeschichte kennt. Man sollte wissen, dass Colossus damals gegen Kruun „gewonnen“ hat und damit der „Anführer“ wurde. Da er aber keine Lust drauf hatte, machte er sich aus dem Staub, sodass die enttäuschten Einheimischen Rache schworen. Naja, zumindest einer. Der fortan einarmige Kruun.

Bei dieser Story stehen vor allem Peter und Kitty im Rampenlicht. Wobei man sagen muss, dass Kitty Pryde die Hauptfigur in diesem Kampf um Leben und Tod ist. Dabei ist es übrigens auch nicht besonders hilfreich, dass sie durchsichtig ist, denn Kruun hat eine geniale Waffe, mit der man sogar durchsichtige Wesen töten könnte/kann.

Mir hat das gut gefallen, dass Kitty einmal im Rampenlicht steht. Schön ist auch das Ende, bei dem der eine oder andere X-Men-Fan eine Überraschung erleben wird. Also, Überraschung im Sinne von „Ach so ist das jetzt, na dann“.

Die Zeichnungen sind toll. Vor allem die Figuren haben mir gut gefallen. Die Strichführung ist nicht sonderlich detailliert, hat aber irgendwie etwas besonderes. Auch die Farben reissen nochmal so einiges, wobei ich an die gut in Szene gesetzten Fähigkeiten der X-Men denke, oder Kruuns Waffe. Terry Dodson und Rachel Dodson liefern eine gute Arbeit ab. Lediglich die Aufteilung der Panels wirkt ein wenig lahm.

Fazit

Die Geschichte ist gut und hat einige (vorhersehbare) Überraschungen parat. Für mich ist „X-Men 133 – Bruchstelle“ seit längerer Zeit einmal wieder ein Lichtblick im Mutanten-Universum. Schade nur, dass es ohne Kenntnis der Vorgeschichte womöglich nicht halb so viel Spaß macht.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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