Daredevil 6 Comic Review

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
Besucher:1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
(No Ratings Yet)

Alles hat ein Ende,… und ein weiterer Daredevil-Run steuert dem Ende zu. Mark Waid hat seine Arbeit getan und beendet seine kleine Serie mit einem Paukenschlag. Was einst für Aufsehen sorgte, wird dank ihm wieder aufgenommen und auf die Spitze getrieben. Und mittendrin ein krebskranker Foggy.

Was für ein Band! Daredevil aka Matt Murdock kümmert sich rührend um seinen besten Kumpel, wenngleich ihm die Chemikalien im Blutkreislauf seines Kameraden und Kollegen übel aufstoßen. So eine hochsensible Nase ist eben nicht immer von Vorteil, es sei denn man ist als Mann ohne Furcht und Mann ohne Augenlicht unterwegs, der es diesmal mit einer bitterbösen und rechts-angehauchten Gruppe aufnimmt, die versucht ihm und seinem Freund das Leben schwer zu machen. Durch perfekte Planung und eine riskante Enthüllung allerdings nimmt er der Gruppe letztendlich völligst den Wind aus den Segeln und sich selbst dazu.

Die Action im Band ist ganz große Klasse und die Gefühle kommen zu keiner Zeit zu kurz. Dazu freuen sich Elektra, sowie der Silver Surfer über ihre ganz speziellen (und mittlerweile selten gewordenen) Auftritte. Mark Waid versorgte uns wirklich mit einem kräftigen Paukenschlag, der am Ende eine neue Ära für Matt und damit auch Daredevil einläutet. Ja, auch eine neue Liebe darf Matt verkünden, wenngleich dieses Ende dann doch etwas offener bleibt. Und als wäre das nicht genug, entführt uns Waid auch immer wieder in die Vergangenheit, sodass man Band 6 getrost auch als absoluter Neueinsteiger zur Hand nehmen könnte.

Ganz besonders gefällt mir an Daredevil seit jeher, dass er ein Mensch durch und durch geblieben ist, den Radarsinn einmal außen vor gelassen. Zumeist landet Matt derbe auf dem Boden der Tatsachen, richtet sich aber stets wieder auf. Diesmal zieht man auch seinen besten Freund runter. Der Krebs schlägt zu, mitsamt den grausamen Auswirkungen, wovon der chemisch bedingte Haarausfall nur die geringsten seiner Sorgen ist. Daredevil wirkt durch solche grausamen Regelmäßigkeiten wie ein Abstrich des Lebens und genau deshalb so real wie überzeugend.

Sechs Bände, sechs Mal Großartigkeit. Gibt es dieses Wort? Großartigkeit? Vermutlich, WordPress streicht es nicht rot an. 😉 Meine Güte, Mark Waids Daredevil zusammen mit Chris Samnees und Jocks Zeichnungen ist eine Wohltat für den Comicfreund. Ich hatte seit Frank Millers Bänden (und das ist lange, lange her) nicht mehr soviel Spaß mit dem roten Teufel und möchte diesen Run jeden dringendst ans Herz legen.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

Jetzt bei Amazon einkaufen und sparen

Das könnte dir auch gefallen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.