Batman: Nacht des Schreckens Comic Review

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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Wenn auf irgendeinem Comiccover Jeph Loeb und Tim Sale steht, muss ich im Zombiemodus direkt zugreifen. So auch beim Sammelband „Batman: Nacht des Schreckens“, der im Endeffekt 3 Grusel-Klassiker vereint. Da hätten wir „Ängste“, „Irrsinn“ und „Geister“. „Geister“ kannte ich bereits, die anderen beiden konnte ich nun glücklicherweise nachholen.

Ängste

Batman vs. Scarecrow in „Ängste“ stellt den wohl besten Band im Band dar. „Ängste“ ist eine geniale Geschichte, die dank Scarecrow, der eh schon für Gruselatmosphäre steht, ungeahnte Höhen erreicht. Batman muss sich allerdings nicht nur gegen die Vogelscheuche zur Wehr setzen, sondern auch gegen den Playboy Bruce Wayne, der im Hirnaus-Modus auf eine fatale Zukunft zusteuert. Zum Glück hat Alfred aber bei beiden Persönlichkeiten immer ein Wörtchen mitzureden und bewahrt sowohl ihn, als auch Batman vor dem Absturz. Loeb schuf eine geniale Geschichte und Sale sorgte für atemberaubende, großflächige und teils bedrückende Zeichnungen, die die Thematik Angst perfekt hervorheben. Highlights in diesem Band sind ganz klar Batmans Schlaflosigkeit und die daraus resultierenden Probleme, sowie einige atemberaubende Panels. Für mich, wie bereits erwähnt, das Highlight dieses Sammelbandes.

Irrsinn

Batman vs. The Mad Hatter in „Irrsinn“ zielt auf Alice im Wunderland ab. Dabei wird natürlich auch nicht Bruces, bzw. Batmans Entstehungsgeschichte ausgelassen, mitsamt dem Mord an seinen Eltern. Schon tausend mal gesehen, immer wieder gut, da immer wieder ein klein wenig anders. Ich muss allerdings sagen, dass der Mad Hatter mehr Nervensäge als genialer Schurke ist. Er zieht gerne eine Waffe, will ständig Tee trinken und zitiert dabei Passagen aus Alice. Laut eigenen Aussagen tut sich Batman unglaublich schwer mit ihm, hat ihn dann aber letztendlich (zu) schnell unter Kontrolle. Wenigstens dürfen Gordon und Barbara ein paar familiäre Probleme klären, dem Mad Hatter sei Dank. Irgendwie konstruiert, aber dennoch lesens- und sehenswert. Dennoch der Tiefpunkt dieses Sammelbandes.

Geister

Inspiriert von Charles Dicken’s „Eine Weihnachtsgeschichte“, so steht es Schwarz auf Weiß, so ist es auch. Bruce trifft in einer unruhigen Nacht auf drei Geister, die unter anderem die Gestalten vom Joker und Poison Ivy annehmen. Dabei muss er selbst erkennen, was er für ein Mensch ist und wie er dagegen vorgehen kann. Die Detektivarbeit von Batman rückt in den Hintergrund und Bruce’s Leben nach vorne. Das ist nicht schlecht, sondern einfach nur anders und dementsprechend kurzweilig. „Geister“ hat mir damals schon gefallen, da die Zeichnungen wieder einmal grandios sind und die Geschichte zu unterhalten weiß, bzw. auch an einen selbst appelliert.

Fazit

Ein gelungener Sammelband mit hervorragend ausgewählten Geschichten, die zwar immer etwas anders sind, aber perfekt zusammenpassen. Und zu Halloween sollte der Sammelband sowieso überall als Pflichtlektüre liegen. Zumindest dann, wenn man sich selbst Batman-Fan nennt.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. donpozuelo sagt:

    Ich liebe Jeph Loeb, natürlich rein platonisch. Seine Batman-Abenteuer sind echt spitze. „Nacht des Schreckens“ steht schon lange auf meiner Liste…

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