Mount St. Elias

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Die Skialpinisten Axel Naglich, Peter Ressmann und Jon Johnston suchen 2007 die größte Herausforderung: Die Besteigung des Mount St. Elias in Alaska – und die Skiabfahrt auf der längsten, schneebedeckten vertikalen Linie der Welt. Aber der mit 5.489 Metern relativ gesehen höchste Berg der Welt ist ein unberechenbarer Gegner. Rasend schnell wechselt das Wetter, ständig drohen Schneestürme, Lawinen und Felsstürze. Der Berg verlangt nach lebenswichtigen Entscheidungen in Sekundenbruchteilen. Und so werden der mehrtägige Aufstieg und die Abfahrt zu einer einmaligen Grenzerfahrung.

Filmkritik

Mount St. Elias ist die wahre Geschichte eines Traumes. Und genau wie in einem Traum kommt man sich bei diesen teilweise bombastischen Bildern auch vor. Die spektakulären Berg- und Skiaufnahmen sind mit einem sehr guten Soundtrack unterlegt, der sich von (Punk-)Rock bis zu epochalen Orchesterklängen erstreckt.

Mit den Bergsteigern baut man in kürzester Zeit eine enge Verbindung auf, sodass man die harten Momente in dieser Doku nahezu am eigenen Leibe zu spüren bekommt. Und genau das war wohl das größte Problem: Der Film fesselte mich von Anfang bis zum Ende! (Und das sag ich als Snowboarder…)

Mount St. Elias ist eine der besten Dokus, die ich bisher sowohl über das Bergsteigen, als auch Extremskifahren gesehen habe! Ich könnte wirklich stundenlang über diesen Film schreiben, sage aber nur kurz eines: Ansehen! Ihr werdet es nicht bereuen!

Bild

Die Blu-ray hat viele Momente, in denen Sie all ihr können unter Beweis stellt. Große Weitwinkelaufnahmen der Berge, oder bestimmte Szenen, die scheinbar mit einer hochwertigen Kamera gedreht wurden, bieten sehr gute Schärfe- und Farbwerte. Die andere Hälfte des Films ist geprägt von einer gewissen Grobkörnigkeit, vielen Unschärfen und auch Verschmutzungen. Das ist zwar schade, aber irgendwie auch verständlich. Schließlich hatten die Leute nicht immer HD-Kameras bei sich.

Summa Summarum würde ich schon sagen, dass sich die Blu-ray gerade wegen der hochauflösenden Szenen lohnt! Die hier dargebotenen Berg- und Momentaufnahmen machen vieles wieder wett!

Ton

Huisa, hats mich öfters aus dem Sitz gehoben. Also wenns mal kracht, dann gewaltig. Und das kann entweder die Musik, oder auch ein kleiner Steinschlag sein. Hier ist man mitten im Geschehen, und die Nachbarn auch. Da habe ich schon weitaus bessere Abmischungen vernommen. Aber abgesehen davon, gibt es nicht viel auszusetzen. Durch die unterschiedlichen Kameras ist nicht nur das Bild schwankend, sondern natürlich auch der Ton. Trotzdem sind die Stimmen immer klar verständlich und der gute Soundtrack dröhnt lautstärkenvariabel aus den Boxen.

Extras

Schaun wir mal, wie euch meine Bewertungsmethode dazu gefällt:

  • Making of (ca. 58 Min.) – sehenswert!
  • Porträt Axel Naglich (ca. 33 Min.) – in Ordnung
  • Featurettes: – durchschnittlich
    • „Das Basislager“
    • „Der Mount St. Elias“
    • „Das Wetter“
    • „Meinungen über den Mount St. Elias“
    • „Fliegen und Landen am Mount St. Elias“
    • „Lustige Szenen“
  • Trailer – der Trailer eben

Fazit

Die Blu-ray überzeugt jetzt vielleicht nicht durch top Werte, ist aber trotzdem empfehlenswert, da viele Aufnahmen gestochen scharf sind und vor allem auch durch sehr gute Farbwerte überzeugen! Zum Film selbst kann ich nur wiederholen: Ansehen!

Veröffentlichungsdatum: 07.04.2011

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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