12 Years a Slave (2013)

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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Als ich „12 Years a Slave“ im März diesen Jahres bewertete, kam ich zu dem Schluss, dass der Film die extreme Härte der Sklavenschaft nicht realistisch rüberbringen würde. Nun, nach meiner zweiten Sichtung auf Blu-ray frage ich mich, wer bitte den Text der Filmkritik geschrieben hat? Ich bin mir zwar der Tatsache bewusst, dass ich diese Aussage unter Vorbehalt traf, aber ich habe es nun einmal gesagt. Wie gut, dass man hin und wieder eine zweite Chance bekommt, bei der man dann vielleicht ganz anders an einen Film heran geht.

„12 Years a Slave“ ist Dramatik pur, grausam und wunderschön zugleich. Der fantastische Soundtrack, gepaart mit einigen der schönsten und gleichzeitig auch schrecklichsten Bildern, unterstreicht Chiwetel Ejiofors wirklich großartiges Acting. Vorwerfen kann man dem Film eigentlich nur zwei Sachen. Das wären zum einen ein paar Längen, die sich genauer betrachtet allerdings nicht vermeiden lassen. Zum anderen wäre das Brad Pitt, der als engelsgleicher Sammariter in der Not so gar nicht in das Geschehen passen will und diese Rolle vermutlich eh nur erkaufte ergatterte, da er letztendlich als Hauptsponsor für den Film agierte.

Zusammenfassend muss man sagen, dass Regisseur Steve McQueen mit „12 Years a Slave“ ein kleines Meisterwerk schuf, das aufgrund der Thematik (leider) nicht als seichte Unterhaltung oder Film für immer mal wieder durchgeht.

Blu-ray

Bild

„12 Years a Slave“ bietet ein fantastisches Bild, ob nun in den hellen Szenen oder in den dunklen. Die Schärfe ist durchgängig hervorragend und auch sonst konnte ich nichts feststellen, was den durchweg positiven Gesamteindruck in irgendeiner Art und Weise hätte beeinträchtigen können.

Ton

Der deutsche Ton klingt absolut hochwertig, setzt bei den Surround-Effekten allerdings vorwiegend auf die Musik. Aufgrund der Geschehnisse im Film möchte ich das allerdings nicht als negativ werten. Einzig das Drücken des Lautstärkereglers blieb nicht aus. Hin und wieder drängt der eine oder andere Schrei von der Depri- in die Entsetzt-Phase.

Extras

Über 40 Minuten „Vom Buch zum Film“ haben mir sehr gut gefallen. Chiwetel Ejiofor liest Passagen aus der Vorlage und die jeweilige Umsetzung mitsamt dem Entstehungsprozess folgt.

Neben diesem tollen „Making of“ – ich nenne es einfach mal so – finden sich auf der Disk mehrere Featurettes, sowie auch Interviews und natürlich Trailer. Vor allem die Featurettes möchte ich gerne noch jedem Filmfan ans Herz legen, wenngleich diese selbst bei geringer Laufzeit zum größten Teil den Fokus auf Filmszenen legen.

Fazit

„12 Years a Slave“ hat mich (erneut) sehr beeindruckt. Deshalb freut es mich umso mehr, euch zum Kauf dieser Blu-ray überreden zu können. Diese ist nämlich sowohl technisch, als auch von der Ausstattung her mehr als nur gelungen.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. kulii sagt:

    Mich hat der Film im Kino schon ziemlich beeindruckt und auch wenn ich mir nicht unbedingt oft Filme kaufe würde sich das hie denke ich schon ziemlich lohnen.

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