Avengers: Infinity War VS The Infinity Gauntlet, ein Söldner mit noch größerer Klappe und Cloak And Dagger

Achtung, Achtung. Hier wird ein klein bisschen gespoilert. Nichts weltbewegendes, aber trotzdem…

Wir starten mit… Avengers: Infinity War

„Avengers: Infinity War“ war und ist zweifelsohne einer der besten Superheldenfilme, den ich je gesehen habe. Der Film unterhält von Anfang bis Ende, gönnt kaum eine Verschnaufpause, vereint unzählige Helden auf einmal – allesamt mit angemessener Screentime und – und das ist wohl das Beste überhaupt – er trumpft mit dem großartigsten Gegenspieler in einem Superheldenfilm seit langem.

Ich wurde tatsächlich müde, müde gegenüber der Superhelden-Masse. Ein jedes Jahr kommen ein bis zwei, wenn nicht sogar mehr Superheldenfilme ins Kino. Und allesamt leiden unter demselben Problem: 3D. Beschissene Endgegner, bzw. Gegenspieler. Ja, es gibt Ausnahmen, Ausnahmen wie „Avengers: Infinity War“ oder der tatsächlich überraschend-großartige „Black Panther„. Ansonsten waren es Langweiler oder CGI-Fratzen, die ein Man of Steel zu schnell aus den Latschen kloppte. Nein, so konnte es nicht weitergehen. Und siehe da, das tut es auch nicht (immer). Und schon gar nicht mit den Avengers, die sich seit jeher als furchtbar unterhaltsames Grüppchen avanciert haben. Teil 1 ist ein Highlight, Teil 2 in Maßen. Sorry, aber der blöde Ultron war einfach nur blöd. Thanos hingegen, das ist ein Gegner nach meinem Geschmack, der – Marginalspoilerganz offensichtlich auch einen Sieg davon trägt.

Wir springen zu… The Infinity Gauntlet

„Avengers: Infinity War“ hat mir sooo gut gefallen, dass ich mich informiert habe, worauf der Film basiert. Natürlich ist es ein Comic, nämlich The Infinity Gauntlet aus dem Jahr 1991, geschrieben von Jim Starlin und gezeichnet von George Pérez und Ron Lim. Gut, diese Namen werden euch vielleicht nicht viel sagen, doch wenn ich euch sage, dass die Geschichte selbst wunderbar in die 90er passt und die Zeichnungen die heutzutage verwöhnten Comicaugen beleidigen könnten, solltet ihr Bescheid wissen. (Und nur soviel: Ich finde diese Art Zeichnungen toll!) Na jedenfalls habe ich mir diesen Comic in der exklusiven Metal Edition für knappe 30 Euronen gegönnt. Ich wollte einfach, noch vor Erscheinen der Kinofortsetzung im Frühsommer 2019 wissen, wie es weitergehen könnte. Und was soll man sagen, so manch eine Vermutung, die so im Internet geistert, könnte genau ins Schwarze treffen. Der Comic selbst erzählt eine leicht andere Geschichte mit anderen Helden, doch im Grunde geht es schon irgendwie darum, dass Thanos die Hälfte aller intelligenten Lebewesen mit einem Fingerschnipser auslöscht. Im Comic geht es dann natürlich noch weiter: Wie können die Helden dennoch siegen? Kleiner Spoiler: In gewisser Weise siegen sie, ja. Außerdem spielt der Seelenstein eine nicht unerhebliche Rolle.

Zurück zu… Avengers: Infinity War

Im kommenden Avengers 4 wird es vielleicht auch in die Richtung des Comics laufen, nur dass im Film ganz offensichtlich Carol Danvers eine Wendung herbeiführen könnte. Die gute Carol ist letzten Endes niemand geringeres als der (eigentlich die) Superman (Superwoman) im Marvel-Universum, genannt Captain Marvel und gespielt von Brie Larson. Sie wird noch vor dem nächsten Avengers-Film im Jahr 2019 ihren Soloauftritt spendiert bekommen, bei dem wir sehr wohl erfahren werden, wie mächtig sie ist. Heute habe ich zudem gelesen, dass sie die Avengers im nächsten Film anführen wird, was dann irgendwie Tony Starks Zukunft wackeln lässt. Steigt er einfach aus oder… wie so manch einer vermutet… wird er (unwiderruflich) sterben? Fragen über Fragen – am Ende von Avengers: Infinity War wollte ich genau das und vieles mehr schnellstens wissen, aber auch ich muss mich knapp 1 Jahr gedulden.

Mal was ganz anderes

„Deadpool 2“ habe ich ebenfalls im Kino gesehen. Machen wir es kurz, schmerzvoll und schmutzig, so wie der Film eben ist: Er ist gut. Nein, er ist nicht so gut wie Teil 1, dafür fehlt ihm irgendwie der Biss, doch irgendwie ist er dennoch gut. Er ist ein Stück weit ernster und etwas dramatischer, was in Zusammenspiel mit dem doch eher verrückten Humor, sowie dem Durchbrechen der 4. Wand nicht so ganz harmonieren will. Doch wie sagt man in Bayern so schön? Wurscht! Der Film macht Spaß, Cable ist klasse UND – ein weiterer kleiner Spoilerdas war der verdammt nochmal großartigste Juggernaut aller Zeiten!

Zum Abschluss: Ich habe mir die ersten beiden Folgen der neuen Marvel-Serie „Cloak And Dagger“ angesehen. Diese haben mich einerseits nicht umgeworfen, aber andererseits dann irgendwie doch. Schließlich möchte ich um alles in der Welt wissen, was es nun um die beiden Darsteller und ihre Kräfte auf sich hat. Schließlich ist es so: Diese Nischenhelden hatte ich irgendwie nie wirklich auf dem Schirm und vermutlich auch sonst keiner. Doch was man in diesen beiden ersten Episoden so zu sehen bekam, macht definitiv Lust auf mehr! (Verfluchte süchtig machende Serien…)

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. donpozuelo sagt:

    Sehr schön, dass dir „Infinity War“ auch so gefallen hat. Nach der langen Wartezeit auf Thanos und dieses Groß-Ereignis ist es echt eine Erleichterung, dass der wirklich so gut geworden ist.

    Zweitens: Metal-Edition? Klingt sehr fancy und cool… 😀 Ja, den Comic hatte ich vor Ewigkeiten schon mal gelesen, bin mal gespannt, wie es in „Avengers 4“ dann weitergehen wird.

    Deadpool 2 fand ich auch okay. Ich weiß nicht, irgendwie reißt der mich nie so sehr vom Hocker, wie ich es gerne hätte. 😀

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