Die 10 besten improvisierten Szenen in Filmen

Viele Schauspieler lassen sich ein Drehbuch vor die Nase klatschen und arbeiten dieses Wort für Wort ab. Eigeninitiative – was ist das? Andere hingegen sind die coolsten Haudegen und sorgen so für unvergleichliche Filmmomente. Deshalb gibt es heute meine Top 10 der besten improvisierten Szenen in Filmen (bis jetzt)!

Platz 10: Der Soldat James Ryan

Captain Miller (Tom Hanks) und Private Ryan (Matt Damon) unterhalten sich. Dabei ist die gesamte Geschichte Damons über seinen Bruder improvisiert.

Platz 9: Pretty Woman

Richard Gere „schenkt“ Julia Roberts ein Kollier. Als sie es jedoch nehmen will, klappt Gere spontan die Box zu. Roberts muss derart herzlich und natürlich lachen, dass die gesamte Szene so im Film verblieb. Alles natürlich nicht gescriptet.

Platz 8: The Shining

Here’s Johnny!

Als Jack Nicholson seinen Kopf durch die zerschmetterte Tür steckt, kommt genau dieser kleine Ausspruch, der so allerdings nie im Drehbuch stand.

Platz 7: Full Metal Jacket

Gunnery Sergeant Hartman (R. Lee Ermey) schrie zu etwa 50% improvisiert seine Soldaten an. Genial, wenn man bedenkt, was dabei heraus kam.

Platz 6: Auf der Flucht

I Don’t Care

Bevor Harrison Ford den Wasserfall hinunterspringt beteuert er vor U.S. Marshal Samuel Gerard (Tommy Lee Jones) noch einmal seine Unschuld. Jones improvisiert daraufhin mit den Worten „I Don’t Care“, was der Szene deutlich mehr Ausdruck verleiht.

Platz 5: Taxi Driver

Als Travis (Robert De Niro) zu sich selbst spricht, bringt er ein paar Worte, die zahlreiche Schauspieler auch heute noch aufgreifen:

You talking to me?

Natürlich improvisiert, wenngleich das Drehbuch sowieso keinen genauen Text vorgab.

Platz 4: The Dark Knight

Heath Ledger ist ein Improvisationstalent – oder besser – er war eines. In einer seiner zahlreichen legendären Szenen als Joker klatschte er hinter Gittern, ohne auch nur einmal die Miene zu verziehen. Improvisation pur und so nicht im Drehbuch, aber dennoch grandios.

Platz 3: Jäger des verlorenen Schatzes

Nicht so ganz improvisiert, aber immerhin so nicht im Drehbuch. Indiana Jones (Harrison Ford) zückt auf dem Marktplatz seine Pistole und knallt den Schwertschwinger locker über den Haufen. So amüsant wie genial. Im Drehbuch stand es allerdings anders. So sollte Indy einen langen Schwertkampf bestreiten. Da sich Harrison Ford allerdings eine Lebensmittelvergiftung zuzog und nicht die Kraft dazu hatte, wurde die Szene dementsprechend abgeändert (und ist somit vermutlich mindestens 2x so gut).

Platz 2: The Dark Knight

Und noch einmal der Joker (Heath Ledger). Als er sich vom Krankenhaus entfernt, dreht er sich zu diesem um und klopft – um die Explosion wieder in Gang zu setzen – wie irre auf den Auslöser. Nicht im Drehbuch, aber passend wie die Nacht zu Batman.

Platz 1: Star Wars Episode V

Und noch einmal der gute Harrison Ford mit dem unvergleichlich coolen „I know.“. Kurz bevor Han Solo in Carbonite „verpackt“ wird, sagt Leia zu ihm, dass sie ihn liebt. Im Drehbuch stand, dass er die Liebe erwidern sollte. Anstatt dessen folgten diese 2 unvergesslichen Worte:

I know.

Ein kleiner Tipp an alle Männer da draußen: So cool das im Film auch kommen mag, eure bessere Hälfte hört lieber „Ich liebe dich auch“. 😉

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

3 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Coole Liste, obwohl Platz 2 auch nicht unbedingt Ledger zu zuschreiben ist. Soweit ich weiß, gingen die Explosionen einfach tatsächlich nicht wie geplant los, woraufhin Ledger mehrmals den Knopf drückte. So oder so… coole Sache.

  2. mensaman sagt:

    Ach krass. Echt informativ. Gute Sache mehr davon.

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