Video on Demand: Anbieter im Vergleich

Video on Demand, kurz VoD, ist heute nicht mehr wegzudenken. Zumindest nicht für die jüngere Generation. Ich für meinen Teil bin stolz auf meine Blu-ray- und DVD-Sammlung, und kein VoD-Service der Welt könnte mir diese schlecht machen. Andererseits ist es toll, beispielsweise den PC oder die Playstation umzulassen und einfach mal schnell eine Serienepisode oder einen ganzen Film zu streamen. Es ist bequem. Kein Aufstehen und CD einlegen, keine Fahrt zur Videothek. Ein simpler Knopfdruck, ein fester Preis im Monat – jeder ist happy, sogar die Kalorien.

Soviel vorweg: Ich persönlich bin bei Watchever hängen geblieben. Eine große Auswahl, ständig neue Angebote, allerdings auch hin und wieder ein paar Film- und Serienperlen weniger. Wie gesagt, mit einer Blu-ray passiert mir das nicht, die bleibt schließlich da wo sie ist. Schade, dass bei Streaming-Diensten hin und wieder etwas aus dem Angebot fällt. Andererseits gibt es ja viele, die sich einen Film oder eine Serie nur 1x im Leben angucken und hier muss man sagen, dass der Service für sie perfekt ist.

Zurück zum Aufhänger: Der Vergleich! Ich habe eine tolle VoD-Vergleichsseite gefunden, die die Vor- und Nachteile diverser VoD-Anbieter besser beleuchtet. So bieten Watchever und Lovefilm als Spitzenreiter über 9.000 Serien-Episoden, Maxdome knapp über 300, Videoload etwas mehr als 160 und Videobuster muss in diesem Bereich leider passen. Bei den Filmen hat Maxdome die Nase vorne. Über 6.200 sind es hier! Es ist sehr interessant sich diese Auflistungen anzusehen, da man so entscheiden kann, welcher Dienst der Richtige für einen ist. So würde ich zum Beispiel nicht zu Videobuster tendieren, da dort gar keine Serien angeboten werden. Zu Videoload sage ich dann mal nichts mehr, da ich den Service bereits ausgiebig getestet habe und nicht sonderlich überzeugt davon war. Das Amazon-Kind Lovefilm sieht als Watchever-Alternative vielversprechend aus. Leider kam ich noch nicht dazu den Service zu testen, was ich zu gegebener Zeit aber nachholen werde. Denn auch hier sprechen die Fakten mit der großen Film- und Serienauswahl, sowie den zahlreichen Möglichkeiten der Streamwiedergabe über unterschiedliche Geräte, für den Dienst.

Die VoD-Flatrate-Preise sind meist sehr ähnlich. So bewegen sie sich zwischen 6 und 9 EUR im Monat. Das ist ein akzeptabler Preis für Filmfans, die sonst öfter als 3x im Monat zur Videothek gefahren sind.

Schlussfrage: Nutzt ihr eigentlich einen der zahlreichen VoD-Anbieter? Meine Wahl kennt ihr ja schon. Aktuell bin ich noch auf den deutschen Ableger von Netflix gespannt. Dieser dürfte Schwung in die Nische bringen, wie es einst auch Spotify schaffte, das sich mittlerweile zum Führer in Sachen Musikstreaming gemausert hat.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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