Spring Break im Kino

Einer der kontroversesten Filme dieses Jahres sollte zweifellos „Spring Breakers“ sein. Der Film rund um die wohl größte, einmal im Jahr stattfindende und 1 – 2 Wochen andauernde Sause trumpft mit Bikini-Babes und einem abgedrehten James Franco auf.

Ich habe bereits einige US-Kritiken lesen dürfen, die den Film himmelhoch gelobt haben. So vergibt Latino-Review ein A, was der höchsten Wertung entspricht, mit folgendem Fazit:

Spring Breakers is unlike anything I’ve ever seen, and it left me in quite a haze as I think it will all of its viewers. But once the smoke and scantily clad women with guns cleared, I’ll have to admit, the first and only initial thought I had was that it’s a goddamn masterpiece.

Ein Meisterwerk? Echt?

Comicbookresources schreibt unter anderem folgendes:

It’s a peppy, tongue-in-cheek movie that has “cult classic” written all over it, an insatiably quotable and crazy-fun ride, a loose, raunchy comedy and tense, tightly edited thriller rolled into one. But it’s also a bleak manifesto regarding the ills of our society and the increasingly wayward nature of its youth. Spring Breakers may invite a slew of former teen stars, but it’s an adults-only party.

Ein Film für Erwachsene mit Sinn?!

Was „Spring Breakers“ wirklich ist, da denke ich, dass sich jeder selbst davon überzeugen sollte. Werben tut der Film ja vor allem mit den 4 Chicks (Selena Gomez, Vanessa Hudgens, Ashley Benson, Rachel Korine), die sich dem Trailer nach kein T-Shirt leisten konnten. Zudem darf sich der (vermutlich männliche) Zuschauer über einen Besuch im Stripclub freuen und zahlreiche Schießereien unterlegt mit Skrillex‘ Dubstep-Sounds genießen. Ich kann mir aktuell zwar nicht vorstellen, dass auch nur irgendeine Story, bzw. ein tieferer Sinn hinter all dem stecken könnte, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Sollte es wirklich noch jemanden da draußen geben, der noch nichts vom Film gehört oder gesehen hat, so möchte ich demjenigen gerne die Story vor den Latz knallen:
Von Kindesbeinen an sind Brit, Candy, Cotty und Faith beste Freundinnen. Jetzt stehen die Spring Breaks vor der Tür und die Girls wollen, wie so viele Mädchen in ihrem Alter, nach Florida und dort richtig Gas geben. Das nötige Kleingeld, um den Trip zu finanzieren, beschaffen sie sich kurz entschlossen durch einen Überfall – und überschreiten damit eine gefährliche Grenze, von der es kein Zurück gibt. Euphorisch stürzen sich die Girls ins Abenteuer, taumeln von einem Exzess zum nächsten, bis sie auf einer Drogenparty festgenommen werden und im Knast landen. Rettung naht in Gestalt des unberechenbar-charismatischen Drogendealers Alien, der die Mädchen aus dem Gefängnis holt. Durch seinen exzessiven Lebensstil beeindruckt er die vier und schnell stellt sich eine gefährliche Verbundenheit zwischen Alien und den „Spring Breakers“ ein. Gemeinsam erleben sie den wildesten Trip ihres Lebens – voller Alkohol, Drogen, Sex und Gewalt.

Und jetzt ist es soweit. Ich schreibe diesen kleinen Beitrag nicht einfach nur so, sondern möchte eure Meinung zum Film noch vor dem Kinostart (diese Woche, 21.03.2013) hören. Warum werdet ihr euch den Film (nicht) ansehen? Meine Vermutung ist, dass viele nur der Optik (und Fleischbeschau) wegen ins Kino laufen. Stimmt’s oder habe ich recht? 😉

Zu guter Letzt noch mein Fundstück. Auf dieser Website (mitsamt eigenem „Spring Breakers“-Special) könnt ihr euren persönlichen Spring-Break-Urlaub buchen. In diesem Sinne, kommt gut hin und grüßt mir Alien. 😉

© 2013 Wild Bunch Germany

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

Jetzt bei Amazon einkaufen und sparen

Das könnte dir auch gefallen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.