Dominik und die Coen-Filme

Der Media Monday #126 brachte eine hitzige Diskussion auf. Ich behauptete, dass ich alle Coen-Filme schlecht finde. Nun ist es so, dass ich damit zwar nicht voreilig gehandelt habe, aber immerhin zu hart mit den Brüdern ins Gericht ging. So richtig schlecht sind NICHT ALLE Coen-Filme, dafür aber so einige (meiner Meinung nach).

Junge Beispiele dafür, warum ich Coen-Filme nicht (mehr) mag

  • No Country for Old Men
    Toller Killer, flacher Film
  • Burn After Reading
    Wenn große Stars nichts retten. Story, Sinn?
  • A Serious Man
    Totalausfall. Allein schon die Anfangsszene.

Akzeptable bis gute Coen-Filme

  • The Big Lebowski
    Jeff Bridges und John Goodman sind cool, ja. Der Dude ist kultig, ja. Dennoch würde das nie mein Lieblingsfilm.
  • Ladykillers
    Tom Hanks rettet den Film ein wenig.
  • Fargo
    Netter, kultiger Streifen. Allerdings auch nicht so ganz meins.

Stil

Die Coens machen mich irgendwie fertig. Ich habe viele Filme von ihnen gesehen und in den meisten ungenutztes Potential entdeckt. Aber vielmehr ist es ihre Art Filme zu machen, die mich stört. Oftmals sind diese zu langatmig, kämpfen mit ellenlangen Dialogen ohne Mehrwert, verzichten auf einen roten Faden oder Sinn und bieten einen Humor, der sich leider nicht mit meinem versteht.

Dennoch möchte ich folgendes feststellen: Oftmals ist es ganz großes Kino, was die Coens abliefern. Man muss sie und ihre Art eben nur mögen. Ich gehöre nicht dazu und verzichte wohl gerade deshalb auf Kritiken, die meiner Meinung nach zu subjektiv ausfallen würden.

Inside Llewyn Davis

„Inside Llewyn Davis“ läuft jetzt im Kino und ich bin geneigt, mir wieder mal einen Coen-Film anzusehen. Die Kritiken sprechen durchweg FÜR den Film und vielleicht überraschen mich die Brüder ja doch noch.

Ähnlich „True Grit“, der laut einem Freund aus dem üblichen Schema ausbrechen soll. Ggf. hole ich den bei Zeit noch nach.

Ich hoffe, ich konnte damit die Wogen etwas glätten. Vll. mögt ihr mich ja jetzt doch noch. 😉

© 2013 STUDIOCANAL GmbH

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. bullion sagt:

    Ich mag die Coens größtenteils sehr. Besonders „Fargo“, „The Big Lebowsky“, „Barton Fink“ und „Burn After Reading“ – achja und „O Brother, Where Art Thou?“ nicht zu vergessen. Aber kann auch nicht jeder alles mögen. Dennoch schön, dass du dazu noch einmal Stellung nimmst… 🙂

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