Under the Dome S1E1

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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3,00 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

Ab heute könnt ihr auf Watchever die neue Serie „Under the Dome“ ansehen, die auf dem gleichnamigen Buch von Stephen King basiert. Darin geht es um eine Kleinstadt, die sich urplötzlich innerhalb einer riesengroßen Kuppel befindet, die die wenigen Einwohner vom Rest der Welt trennt. Diese Barriere ist unsichtbar, scheinbar energiegeladen und lässt nichts nach innen oder außen hindurch dringen. Außer vielleicht den Wind, denn dieser weht unentwegt. Und genau das gab mir dann auch zu denken…

Das Buch von Stephen King habe ich nicht gelesen. Und so hatte ich die Möglichkeit, völlig unbefangen an die erste Episode heranzugehen, gepackt von der Geschichte an sich. Und was soll ich sagen? Die Serie wird zumindest der ersten Episode nach zu urteilen dem Hype nicht gerecht.

Zuerst zu den negativen Punkten: Wie bereits erwähnt, erschien mir der Umstand mit dem Wind etwas seltsam. Andererseits kann es ja sein, dass durch diese Energiebarriere Wind, bzw. Luft hindurch kann und soll. Wir werden es wohl später erfahren. Die Charaktere an sich scheinen soweit interessant, befeuern einen allerdings augenblicklich mit zahllosen, mehr oder weniger wissenswerten Infos über ihre Marotten. Ein jeder hat dabei sowohl eine helle, als auch eine dunkle Seite, von der sich überraschenderweise jetzt schon eine auszuprägen weiß. So zum Beispiel der Junge, der eine lapidare Ohrfeige kassiert und sofort zum Psycho mutiert. Und last but not least als Kritikpunkt: Die Musik. Derart nerviges Horrorgedudel habe ich schon lange nicht mehr hören müssen.

Nun zu den positiven Aspekten: Eine gewisse Spannung ist schnell erreicht. Alles ist so richtig schön mysteriös und düster. Dazu kommt ein gewisser Grad an Härte, der vielleicht nicht jedem zusagen dürfte. So wird eine Kuh halbiert, Gliedmaße werden abgetrennt und vieles mehr, teilweise in Großaufnahme und mit ausreichend Blut.

Erinnert ihr euch noch an die Folge der Simpsons, in der eine Kuppel über Springfield gestülpt wird? Genau so könnt ihr euch die Serie vorstellen, nur weniger lustig. Es wird noch nicht „verkuppelt“ und es gibt auch keine Leute, die lange von links nach rechts springen, bevor der Kuppelrand sie dann doch erdrückt. Diese Kuppel in „Under the Dome“ kommt unerwartet und blitzschnell von oben.

Ich werde der Serie auf jeden Fall noch mindestens eine Chance geben. Die Geschichte selbst gefällt mir, wenngleich die weiteren Abläufe offensichtlich sind: Die Verzweiflung unter den Bürgern, Gewaltausbrüche, usw. Doch vielmehr interessiert es mich, woher diese Kuppel kommt und was der Sinn dahinter ist. Und eigentlich nur aus diesem einem Grund werde ich noch eine Weile dran bleiben. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja noch mehr als diese Unwissenheit, die zu fesseln weiß.

© Watchever, CBS

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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6 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Oh ja, die Serie weist einige Fehler auf, die King zumindest im Buch cleverer umgangen ist (da wird nämlich auch die Sache mit dem Wind besser erklärt… im Buch können sich die Menschen auch durch die Kuppel noch unterhalten…)

    Viel schlimmer fand ich, dass die einzige Gemeinsamkeit von Buch und Serie die Namen der Stadt und der Charaktere ist. Alles andere wurde auf ziemlich schlechte Weise umgesetzt… mich persönlich hat die Serie irgendwann ziemlich gelangweilt.

    • Dominik sagt:

      Du hast sie schon gesehen? Interessant. Wie ist das Buch an sich? Vll. lese ich das mal. Die Serie selbst werde ich, wie gesagt, noch etwas weiter verfolgen.

  2. donpozuelo sagt:

    Ich habe das Buch wirklich verschlungen. Darin sind halt die ganzen Psycho-Spielchen sehr viel krasser und es geht auch hauptsächlich nur darum, wie sich diese kleine abgeschlossene Gesellschaft entwickelt. Besonders Big Jim ist im Buch ein riesiges Arschloch (in der Serie war er mir eindeutig viel zu nett).

    Das Geheimnis der Kuppel ist dann auch nicht soooo abgedreht, wie es die Serie zum Finale hin vermuten lässt… aber wie gesagt, Hauptaugenmerk ist bei King dieser Wandel bei den Menschen.

    Ich fand das Buch wirklich interessant!!!

    • Dominik sagt:

      Das mit dem Hauptaugenmerk auf dem Wandel der Leute dachte ich mir schon. Zudem: Wie soll man mehrere Staffeln hindurch immer nur die Kuppel in den Vordergrund rücken? Und eigentlich passt es dann auch schon so, wie es ist. Nachdem ich nun weitere Episoden gesehen habe, weiß die Serie eigentlich immer mehr zu gefallen. Und da es so ist, werde ich wohl auch mal das Buch lesen, wenn es soviel besser sein soll.

  3. Andy sagt:

    Kleine Info am Rande: die von dir erwähnte Simpsons-Folge war keine Folge, sondern der Simpsons-Kinofilm. 😉

    Die Serie habe ich übrigens in der zweiten Folge abgebrochen, da sie atmosphärisch bei weitem nicht an das Buch heran kommt. Ist ja meistens so…

  4. donpozuelo sagt:

    Erste Staffel hat bei mir nur 4 von 10 bekommen… aber bei mir war’s halt echt vor allem deswegen so, weil die Unterschiede zum Buch einfach viel zu groß und teilweise unnötig waren.

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