Mr. Robot Staffel 1

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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5,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Nennen wir „Mr. Robot“ ab sofort den Fight Club unter den Serien, einverstanden?

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Elliot Alderson ist ein Hacker, der mit dir spricht. Dir als Zuschauer, bzw. seinem imaginären Freund. Elliot ist auch in Behandlung bei einer Psychiaterin. Elliot arbeitet auch bei einer Cyber-Sicherheitsfirma und nimmt zudem Drogen sowie ein Antisuchtmittel gleichzeitig. Elliot ist einem bereits ab der ersten Episode unheimlich (und) sympathisch zugleich. Das Interessante daran allerdings: Elliot wird einem von Episode zu Episode unheimlicher bis zur großen Auflösung, mit der ich nie im Leben gerechnet hätte.

„Mr. Robot“ zeigt das Hacken so, wie es (vermutlich) wirklich ist. Da sitzt nun mal kein maskierter Gauner vor dem PC, sondern ganz normale Leute mit Konsolen auf dem Bildschirm. Allein in dieser Hinsicht ist „Mr. Robot“ eine Offenbarung. Doch die Serie bietet soviel mehr als nur das Hacken. Es geht um Macht und Freiheit, ganz im Sinne eines „V wie Vendetta“. Eine alles in sich verschlingende Firma – beinahe schon Weltmacht – die sich ironischerweise Evil Corp nennt, ist das Ziel der Hackergruppe fsociety, der sich Elliot alsbald anschließt. Mit dem Aus der Firma erhofft sich die fsociety Freiheit für die Menschheit – also nur das absolut beste. Doch bis es soweit ist, werden der Hacker-Gruppierungen zahlreiche Steine in den Weg gelegt. „Mr. Robot“ handelt aber auch von Freundschaft, Familie und psychischen Problemen. Elliot ist unheimlich intelligent, doch etwas verrückt dazu. Diese Mischung zaubert uns einen Charakter, der so einzigartig ist, wie ihn nur der Jungdarsteller Rami Malek mit seinem irren Blick darstellen könnte.

Positiv überrascht hat mich auch Christian Slater, den man bis zu dieser Serie kaum noch positiv wahrgenommen hat. In „Mr. Robot“ allerdings spielt er einen faszinierenden Charakter, sowie eine Schlüsselfigur, mit der ich zu Beginn der Serie noch gar nicht gerechnet hatte.

Zu Rami Malek und Christian Slater gesellen sich wirklich sehenswerte junge Talente wie Carly Chaikin, Portia Doubleday und allen voran auch Martin Wallström als Tyrell Wellick, der in Sachen psychische Probleme Elliot in absolut nichts nachsteht.

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Dämonen. In Episode 4 erzählt uns Elliot von seinen Dämonen, sowie den Dämonen mit denen ein jeder zu kämpfen hat. Auch die Serie wirkt dämonisch, spannend und unterhaltsam zugleich. Der Grundtenor: Düster und undurchschaubar. Und gelangt man dann erst einmal zur auflösenden Episode 9, reißt einen Episode 10 schnell wieder in die Knie. Auflösung – was ist das? Ein Cliffhanger – jawoll. Die Serie wird weitergehen – im Sommer 2016.

Grundsätzlich möchte ich nicht zuviel Worte über diese Serie verlieren, um euch den Spaß an der Freude nicht zu verderben. „Mr. Robot“ ist für jeden Freund des Außergewöhnlichen und natürlich des Hackens eine absolute (Serien-)Offenbarung. Ich fühlte mich zu jeder Sekunde bestens unterhalten, war stets von den Darstellern und ihren Leistungen begeistert und manchmal auch leicht verwirrt. Denn nicht immer ist die Geschichte leicht nachzuvollziehen. Schöpfer Sam Esmail sorgte gut dafür, dass auch der eigene Verstand irgendwann verrückt spielt.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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