Lost Staffel 4

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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Jetzt habe ich einen Fehler begangen. Ich schreibe über die vierte Staffel, während ich beinahe schon die 5. abgeschlossen habe. Noch zwei Episoden, dann geht es endlich über zur 6. und damit letzten Staffel des süchtig machenden Inselkollers.

Nun, Staffel 4,… um was ging es schnell wieder? Erst einmal wurde diese Staffel durch einen allseits beliebten Autorenstreik gebeutelt, der sich zum Glück aber nicht im geringsten negativ auf die Qualität der Staffel auswirkte, sondern lediglich auf die Quantität. Mit gerade einmal 14 Folgen musste der Lost-Fan seinerseits vorlieb nehmen, bzw. ich vor kurzem. Aber wie gesagt, das Erlebnis wurde dadurch nicht im geringsten geschmälert.

In Staffel 4 werden neue Charaktere eingeführt – nicht gerade wenige – sowie Hoffnung geschürt in Form von ENDLICH WEG VON DER INSEL. Doch natürlich kommt alles anders als gedacht. Kaum macht Jack auf sich aufmerksam, wird wild umher geballert. Die anderen haben neben den relativ frischen Inselbewohnern alle Hand zu tun, Ben und Locke steigen sich mehr als nur einmal gegenseitig auf die Füße und zu allem Überfluss pendelt die Serie immer weiter in Richtung übernatürliches Geschehen, womit ich allerdings sehr gut leben kann.

Vorblicke

Mein persönliches Highlight dieser Staffel waren wohl die Vorblicke, die die zahlreichen Rückblicke der vorherigen Staffeln ablösten. Und um ehrlich zu sein (verratet es bitte nicht weiter), in den ersten paar Episoden dachte ich tatsächlich, dass es sich immer noch um Rückblicke handelte, obgleich ich die Welt dadurch nicht mehr verstand.

Diese Vorblicke hoben die Serie für mich noch einmal ein Stück weiter nach oben, da man so etwas in der Art wohl eher selten sieht. Und obgleich man ggf. wichtige Stellen in der Serie vorweg nahm, wusste man die Spannung stets aufrecht zu erhalten – ich bin wirklich immer noch begeistert darüber!

Kurz und verwirrend-bündig

Sei es nun dem Streik geschuldet, irgendwie erschien mir diese Staffel trotz Spannung und Spaß nicht ganz rund. Einige Querverweise, geöffnete und geschlossene Wege erschienen nicht immer vollends korrekt, und daran änderten dann auch Episoden aus Staffel 5 nichts – aber hier greife ich vor.

Da es nun schon eine ganze Weile her ist, dass ich Staffel 4 gesehen habe, kann ich auch keine Lieblingsepisoden mehr benennen. Ggf. liegt es aber auch daran, dass ich nicht wirklich eine herauspicken kann, bzw. zum Zeitpunkt des Sehens als solche bestimmt habe.

Wie auch immer, ich mag Daniel Faraday, ich liebe Sawyers Entwicklung und Desmond ist sowieso sowas wie mein klangheimlicher Liebling der Serie, bzw. dieser Staffel. Diese Staffel ist durchweg sehenswert und führt letztendlich einfach nur weiter. Lost ist eben keine Serie, die Staffel für Staffel als abgeschlossen werden kann. Vielmehr scheint es so, als würde seit der ersten Episode auf ein ganz bestimmtes Ende hingearbeitet werden. Ich finde das gut und nervig zugleich. Denn im Augenblick versuche ich jede freie Minute in Lost zu investieren, nur dass ich endlich endlich endlich erfahre, wie das Ganze wohl ausgeht!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. bullion sagt:

    Ich bin ja immer noch gespannt was du zum Finale sagst! Dauert nun anscheinend auch nicht mehr so lange… 🙂

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