Unsere Erde Filmkritik
Eine Dokumentation rund um “Unsere Erde“. Der neueste Streich des Regisseurs Alastair Fothergill (Deep Blue, Planet Erde TV-Serie) ist ein bildgewaltiges Abenteuer rund um unseren Erdball. Aber handelt es sich hierbei wirklich um eine erstklassige Natur-Doku?
Bildgewalt
“Wow” ist wohl das erste, was man nach Ansehen des Filmes sagen kann. Man bekommt wunderbare Aufnahmen aus der großen Tier- und Pflanzenwelt dieser Erde zu sehen. Prächtige Farben und Emotionen, die viele von uns sonst wahrscheinlich nie zu Augen bekommen würden. Tieraufnahmen von Eisbären, Buckelwalen oder Elefanten. Große, nie enden wollende, Vogelscharen. Unendlich tiefe Wasserfälle. Stets hat man das Gefühl mitten drin statt nur dabei zu sein. Immer wieder fällt einem die Kinnlade herunter, vor all der Schönheit, die dieser Planet zu bieten hat. All die Schönheit, die man im Alltag einfach immer öfter vergisst. Somit ist “Unsere Erde” ein kleiner Zufluchtsort für alle, die dem Alltag mal für etwa 1 1/2 Stunden entfliehen wollen.
North to South
Ganz im Norden beginnt unsere Reise. Wir verfolgen das Leben von 4 Eisbären. Einmal Mama Eisbär, Papa Eisbär und 2 Kiddie-Eisbären. Die 2 kleinen sind zu Beginn natürlich mehr als zuckersüß. Knut lässt grüßen. Wir überfliegen den Äquator bis hin zum Südpol. Dabei begleiten wir nicht nur die 4 Eisbären, sondern auch 4 Buckelwale, eine Horde Elefanten, beeindruckende Paradiesvögel, vom aussterben bedrohte Leoparden und viele weitere Tiere. Auch interessante Naturaufnahmen flimmern da über die große Leinwand. So verfolgen wir einen Fluss durch eine wunderschöne Schlucht mit großen Felsen und bewachsenen Hängen, um wenig später mit der Kamera den riesigen Wasserfall hinunter zu gleiten. Afrika, die Pole, der Regenwald und viele mehr. Einige der wichtigsten Gebiete dieser Erde sind in diesem Film vertreten.



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