Von wegen depp(ert)..! Der Lone Ranger startet durch.

Von wegen deppert, Johnny Depp hat sich einen Vogel aufgesetzt und macht demnächst einen auf Indianer. In „Lone Ranger“, dem Action-Spektakel, das am 8. August 2013 startet, spielt er zusammen mit Armie Hammer. Ich muss zugeben, dass mich einige frühe Kritiken etwas abschrecken, aber mir persönlich reicht es ja schon, wenn so in etwa die „Fluch der Karibik“-Schiene getroffen wurde. Denn selbst hier erleben wir Johnny Depp sozusagen in einer seiner Paraderollen. (Unter dem Trailer findet ihr übrigens ein nettes kleines Special rund um den „Lone Ranger“!)


Die Geschichte des LONE RANGER – Wissenswertes, nur so zum Spaß

  • Die Figur des Lone Ranger wurde ursprünglich für eine neue Radioserie erschaffen. Die erste Folge wurde am 30. Januar 1933 von einer Station in Detroit versendet. Fast 3.000 weitere Folgen wurden danach produziert, bis die Serie im September 1954 eingestellt wurde.
  • 1949 erhielt der Lone Ranger den Auftrag, auch im Fernsehen für Recht und Ordnung zu sorgen. Clayton Moore spielte in der TV-Serie den Lone Ranger, Jay Silverheels seinen indianischen Freund Tonto.
  • Die Serie „The Lone Ranger“, die in Deutschland unter den Titeln „Der Lone Ranger“ bzw. „Die Texas Rangers“ ausgestrahlt wurde, war die am längsten erfolgreiche und produzierte Fernsehserie, in der nur eine Figur im Mittelpunkt stand.
  • Die Figur des Lone Ranger lebte auch in einem in 15 Kurzkapiteln erzählten, in den 1930er Jahren gedrehten Filmserial weiter – in vier Kinofilmen und darüber hinaus in Comics, Romanen, Platten, sowie in drei Zeichentrickserien und einem Videospiel.
  • „Kemo Sabe“ ist Tontos Name für den Lone Ranger. Sprachliche Inspiration dafür soll das Camp Kee-Mo-Sah-Bee am Mullet Lake in Michigan sein. Man geht davon aus, dass das Camp nach dem Wort „giimoozaabi“ aus der Ojibwe-Sprache benannt ist, das wahlweise mit „vertrauter Führer“ oder „Jemand, der vom üblichen Weg abweicht“ übersetzt wird.
  • Der Begriff des Führers lebt im ursprünglichen Namen von Tontos Pferd weiter, welches einmal Scout hieß.
  • Der Name Tonto mag in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Bedeutung haben. Er soll aber tatsächlich auf ein anderes Ojibwe-Wort, nämlich „N’da’aanh-too“ (sprich „Nda-on-to“) zurückgehen, das „der Wilde“ oder „verändern“ bedeutet.
  • Der Lone Ranger benutzte schon immer Silberkugeln, sie waren eines seiner Markenzeichen. In der TV-Serie erklärte der Lone Ranger, dass Silberkugeln für ihn ein Symbol für Gerechtigkeit wären, viel wichtiger aber noch, dass sie ihn daran erinnerten, dass man für das Abfeuern einer Pistole wirklich einen hohen Preis bezahlen musste. Dazu eine kleine Randnotiz: Silver, das Pferd des Lone Ranger, war in der Serie sogar mit silbernen Hufeisen beschlagen!
  • Der Lone Ranger kam zu seinem Namen, weil er als einziger Texas Ranger einen mörderischen Hinterhalt überlebte.
  • The Green Hornet, eine weitere berühmte Figur aus einer Radioserie der 1930er Jahre, war ursprünglich ein Ableger der Radioserie „The Lone Ranger“. Britt Reid, das Alter Ego von The Green Hornet, soll der Großneffe von John Reid, dem Lone Ranger, sein. Er trägt sogar eine ähnliche Maske!
  • Der Lone Ranger hat ein Credo, dessen Richtlinien er gewissenhaft einhält. So nimmt der Lone Ranger niemals seine Augenmaske ab, äußert sich sprachlich immer korrekt und ohne Slangausdrücke, tötet niemals seine Gegner (Batman stahl ihm dieses Markenzeichen), schießt nur, um den Gegner zu entwaffnen, raucht nicht und trinkt auch keinen Alkohol.

Wir singen die Titelmelodie

Die Ouvertüre zu Rossinis Oper „Wilhelm Tell“ ist das musikalische Leitmotiv für den Lone Ranger und untrennbar mit dem maskierten Cowboy verbunden. Doch es ist gut möglich, dass man diese Melodie auch in anderen Medien, an oft unerwarteten Stellen schon Mal gehört hat.

Zum Beispiel in

  1. MICKEY MOUSE AND FRIENDS: THE BAND CONCERT, einem achtminütigen Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1935.
  2. BUGS BUNNY, DAFFY DUCK AND PORKY PIG, einem fünfminütigen Zeichentrickfilm.
  3. Stanley Kubricks A CLOCKWORK ORANGE („Uhrwerk Orange“, 1971). Hier war nur das Finale zu hören, dabei aber, eine Vorwarnung, ein Zusammenschnitt nackter Tatsachen zu sehen!
  4. einem Werbespot für Reebok
  5. einem Werbespot für Honda Civic

© 2013 Disney

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Hannah sagt:

    Jetzt hab ich ihn mir auch angesehen und muss sagen, begeistert war ich nicht. Johnny verkörpert die Rolle des Tonto zwar angemessen und weiß wie immer zu Unterhalten, der Film an sich konnte mich hingegen nicht wirklich so ganz überzeugen. Standart Popkorn Kino das man sich zwar anschauen kann, das Gänsehaut Feeling was einen wirklich in den Bann zieht bleibt hingegen aus.

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