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  • 24. Feb 2015      0

Filmvorstellung: „Die Himmelsleiter“ – der Zweiteiler im Ersten

Das Erste beschäftigt sich einmal mehr mit dem Thema Zweiter Weltkrieg, bzw. diesmal mit der Nachkriegszeit. „Die Himmelsleiter“ spielt im zerstörten Köln im Jahre 1947. Nach den verheerenden Bombenangriffen rüsten sich die Überlebenden für einen der härtesten Winter seinerzeit. Dennoch heißt es: Nur drei Kohle-Briketts pro Tag. Doch genau dies soll unter anderem Anna Roth nicht davon abhalten, beim wiederentdeckten Karneval – und damit einer kurzen Auszeit der alltäglichen Not – mitzuwirken.

Die dreifache Mutter Anna Roth (Christiane Paul) kämpft im Film um ihr Haus und ihre große Liebe, den litauischen Juden Adam Roth, von dem sie nicht einmal weiß, ob er überhaupt noch lebt. Selbst nach dem Zerfall des Dritten Reichs muss sie sich mit dem rheinischen NSDAP-Vize Armin Zettler (Axel Prahl) auseinandersetzen.

Der Zweiteiler wird am Freitag, den 27. Februar und Samstag, den 28. Februar 2015, jeweils um 20.15 Uhr ausgestrahlt und basiert auf einer wahren Begebenheit.

Begriffserklärung zur Himmelsleiter:
Keine Verbindung zwischen Himmel und Erde, wie der Name die „Himmelsleiter“ vermuten lässt. Sondern eine schnurgerade, steile Straße, die mit einer Steigung von zehn Prozent den Automassen trotzt. 166 Kilometer Asphalt, die sich entlang des Nürburgrings ziehen, durch die Eifel schlängeln und an den Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie Monschau entlangschmiegen und schließlich in Aachen-Lichtenbusch enden. Das Besondere: Zwischen Monschau und Roetgen geht es rund drei Kilometer durch Belgien. Von der Himmelsleiter, wie die Bundesstraße 258 auch genannt wird, gibt es keinen Anschluss an das belgische Verkehrsnetz. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Himmelsleiter, im deutsch-belgischen Grenzgebiet, als Schmuggelzone benutzt – umringt von Hügelwäldern und rostigem Stacheldraht. Von Belgien nach Deutschland schleppten vor allem Kinderbanden, Kaffee, Zigaretten, Butter und vieles mehr. In teils abenteuerlichen Konstruktionen, in Panzerfahrzeugen und auf Fahrrädern wurde die Ware nach Deutschland geschafft. Die hohen Verluste an Steuereinnahmen führten dazu, dass ein Krieg zwischen den Zöllnern und Schmugglern entfachte. Dies führte zu massenhaften Inhaftierungen von Schmugglern. (Quelle und weitere Infos zum Film.)

„Die Himmelsleiter – Sehnsucht nach morgen“ ist eine Produktion der Bavaria Fernsehproduktion in Koproduktion mit MIA Film (Michael Pokorný) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Produzentin ist Doris Zander (Producerin: Elnas Isrusch). Für die Redaktion zeichnen Birgit Titze und Sascha Schwingel verantwortlich.

Trailer zum Film.

© Degeto/Bavaria Fernsehproduktion/Stephanie Kulbach

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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