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  • 03. Feb 2014      3

Dominiks Wort(e) zum Philip Seymour Hoffman Monday #136

  1. Philip Seymour Hoffman wird mir zuvorderst in seiner Rolle The Ides of March – Tage des Verrats in bester Erinnerung bleiben, weil ich mir seiner Präsenz hier zum ersten Mal so richtig bewusst wurde.
  2. Aber auch der Film Mission: Impossible III unter Beteiligung von Hoffman ist ein gelungener M:I geworden.
  3. Letzte Worte zum Tod eines – meiner Meinung nach – großartigen Schauspielers, der es noch weit hätte bringen können und wie so viele leider viel zu früh gehen musste: Danke für all das, was du uns gegeben hast.
  4. Während die Todesursache noch längst nicht offiziell mitgeteilt worden ist, wird allerorten bereits heiter spekuliert und von einer Überdosis Drogen ausgegangen. Ob richtig oder nicht, tut so eine öffentliche Zurschaustellung, so ein Breittreten der mutmaßlichen Todesumstände einer Person des öffentlichen Lebens wirklich not? Wie ist eure Meinung? Wenn er Drogen genommen hat, ist er selbst schuld. Tagtäglich sterben drogenabhängige. Die sind nur nicht so prominent wie er. Natürlich ist es nicht notwendig die Sache so aufzubauschen. Doch was sind wir Menschen? Sensationsgeil. Und die meisten können nichts dagegen tun.
  5. Fernab jeder Pietätlosigkeit schreibt allerdings – wie ich finde – ________ oft sehr schöne Nachrufe auf verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel ________. Keine Ahnung.
  6. Kommt nur mir das so vor, oder häufen sich in der letzten Zeit die tragischen Todesfälle? Oder liegt es vielleicht vielmehr an der wachsenden Verbreitung Sozialer Netze, dass man derartige Nachrichten ganz anders oder unmittelbarer wahrnimmt? Was meint ihr dazu? Vermutlich liest und hört man mehr als früher. Ich denke allerdings kaum, dass in letzter Zeit mehr oder weniger sterben.
  7. Meine zuletzt gesehener Film mit Philip Seymour Hoffman war Die Tribute von Panem – Catching Fire und der war fast so gut wie Teil 1, weil er unerwartet anders war, dadurch aber auch nicht wirklich schlecht.

via

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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3 Responses

  1. Naja, „Wenn er Drogen genommen hat, ist er selbst schuld“ ist schon ein bißchen sehr vereinfachend formuliert. Es ist ja nicht umsonst eine Sucht, da kann letztlich ein einziger Fehlgriff in Jugendzeiten reichen, um einen langfristig das Leben zu kosten (ein Grund, warum ich nie auch nur ansatzweise das Bedürfnis hatte, so ein Zeug auszuprobieren). Daß es so viele andere Drogentote gibt, macht Hoffmans Tod (oder deren nur in der Statistik auftauchende Tode) auch nicht weniger tragisch, denke ich. Ganz gleich, ob nun selber schuld oder nicht …

  2. phyXius sagt:

    Wenn „Catching Fire“ anders als der erste Teil sein soll, dann sollte ich mir die Trilogie vielleicht mal am Stück angucken, um ihren Reiz zu erkennen. Den ersten Teil fande ich jedenfalls ziemlich Gurke.

  3. m00shpit sagt:

    Unerwartet anders… da stimme ich dir zu. Aber gerade das hat ihn besser gemacht, als den ersten, wie ich finde.

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