Platinum End 01

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
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Der Schüler Mirai möchte Selbstmord begehen. So wagt er den letzten aller Schritte auf ein Hochhaus und stürzt sich hinunter. Das letzte was er sieht ist… ein Engel? Mirai trifft auf Nasse, einen wunderschönen Engel, der ihm das Leben rettet. Der Grund hierfür im wahrsten Sinne des Wortes göttlich. Schließlich sucht Gott selbst einen Nachfolger.

Mirai erfährt nach und nach von dem Engel, dass nicht nur er auserwählt wurde, sondern auch weitere bis dato unglückliche Seelen ihr Leben umkrempeln sollen. Und der daraufhin glücklichste aller Auserwählten wird dann wohl der Boss der Bosse.

Nasse stattet Mirai mit 3 Fähigkeiten aus: Flügel, mit denen er schneller fliegen kann als das menschliche Auge es je wahrnehmen könnte. Ein roter Pfeil, der den Empfänger unsterblich in Nasse verlieben lässt und einen weißen Pfeil, der den getroffenen unverzüglich sterben lässt. Und während Mirai eher zurückhaltend mit den neuen Fähigkeiten umgeht, sieht das so manch ein Bewerber ganz anders…

Was ist der Sinn des Lebens?

„Platinum End“ ist so eine Serie, die man bereits nach dem 1. Band nicht mehr missen möchte. So habe ich mir gleich nach der letzten Seite Band 2 und 3 bestellt – ich konnte einfach nicht anders. 🙂 Einer der Gründe für meine Kauflaune: Die Geschichte ist so nachvollziehbar wie phantastisch. Tsugumi Ohba und Takeshi Obata schufen eine zutiefst berührende Welt, die den Leser mit zahlreichen essentiellen Fragen des Lebens konfrontiert. Es geht um Grundsatzfragen wie den Glauben und die Liebe. Gibt es wirklich einen Gott? Laut „Platinum End“ selbstverständlich. Doch für was steht er? Was sind seine Absichten? Und wie verhält sich das mit einem Engel? Nasse zum Beispiel ist so hübsch wie skrupellos. Nicht selten greift sie bei dem geringsten Problemchen zu drastischen Mitteln. So empfiehlt sie Mirai nicht nur einmal jemanden schlichtweg zu ermorden, wenn dieser ihm (auch nur ansatzweise) schaden möchte. Diese und unzählige weitere Situationen sind dabei so abstrus wie amüsant.

Ich habe diesen ersten Band regelrecht verschlungen. Die Geschichte packte mich von Anfang bis Ende, ebenso die wundervollen und teils äußerst detailreichen Zeichnungen. Letztere dürfen auch hier und da einen Hauch Erotik, wenn nicht sogar nackte Haut präsentieren oder erschreckend blutige Panels füllen, die ganz klar sagen: Das gehört nicht in Kinderhände! Und so verbleibt mir nur zu sagen, dass mein noch nicht so weit zurückliegender Schritt in Richtung Manga genau der richtige war. Abseits von den Standard-Superhelden finden sich zahlreiche Geschichten, die unbedingt erzählt und erfahren werden müssen.

Werde ich den Band noch einmal lesen? Selbstverständlich.

Mehr zu Platinum End findet ihr direkt bei Tokyopop!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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