Kinemalismus #1 – Das neue satirische Magazin über Film, Filmkultur und Unfug.

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Ich habe es mir nicht nehmen lassen, die Meta Description des satirischen Magazins für meine Headline herzunehmen. Liebes Kinemalismus-Team – ihr habt doch sicher nichts dagegen. Und falls doch – jetzt ist es eh schon zu spät.

Harte Worte? Ach was. Schließlich werfen die Jungs und Mädels des Kinemalismus-Magazins mit selbigen nur so um sich, allerdings – der Ausrichtung geschuldet – mehr satirischer Natur.

Filme? Ganz okay.

Kinemalismus sagt von sich: Wir finden Filme ganz okay. Ja, ich finde Filme auch ganz okay. Hin und wieder weniger okay, öfter aber auch sehr okay. Genau so okay fand ich es, als ich bezüglich des Magazins kontaktiert wurde. Kurz informiert, schnell interessiert. Über Weihnachten dann habe ich mich etwas in das Heftchen eingelesen und es schließlich für okay befunden. Ob nun Rechtschreibfehler im Editorial oder auf jeder zweiten Seite, spätestens nach dem Artikel über Frankenstein sieht man gerne darüber hinweg.

Kinemalismus ist kein Filmmagazin im eigentlichen Sinne. Ja, das Magazin, bzw. die unterschiedlichen Autoren beschäftigen sich mit dem Film, bzw. in diesem Falle einem Genre und dessen Vertretern. Doch Kinemalismus berichtet nicht zwangsweise über den Kinostart oder Besucherzahlen, sondern führt Interviews mit verstorbenen Ikonen oder erzählt Geschichten über Mädchen, die sich am Sack kratzen – ja, ihr habt richtig gelesen.

Die Satire wird beim Kinemalismus zumindest dem Untertitel nach groß geschrieben, und in den meisten Fällen funktioniert das auch. Dennoch sind hier nicht nur Profis am Werk, was aber irgendwie auch nahbarer wirkt. So verliert man sich – zumindest stellenweise – in den kleinen Auszügen über das große Leben der noch größeren Horrorfiguren. Die Auswahl hierbei ist gelungen, wenn auch – zumindest für mich – etwas zu oldstyle. Dennoch rechne ich den Machern ihre spür- und lesbare Filmverliebtheit hoch an.

Ausgabe 2! Vielleicht.

Ich möchte euch Filminteressierten das Kinemalismus-Magazin empfehlen. Zwar wirken Aufmachung und Design zuweilen altbacken, wenn nicht sogar unleserlich (Verbesserungspotential!), doch die Inhalte entschuldigen dafür umso mehr. Die zweite Ausgabe steht laut eigenen Aussagen in der Pipeline, ist aber scheinbar von den Verkaufszahlen abhängig. Ich möchte das Magazin gerne pushen, da mich Ausgabe 2 interessiert, und das nicht nur wegen der Thematik Science Fiction „Das kaufen Du musst, junger Selfie-Ritter!“.

Ein Heft kostet aktuell 3,40 Euro, bzw. 4,85 Euro inkl. Versand – das ist meiner Meinung nach angemessen, bzw. ist es doch so: Probiert es einfach aus – und sollte es euch nicht gefallen, ist schließlich nicht viel verloren.

Kinemalismus im Web

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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