Ziemlich beste Freunde (2011) Filmkritik

Autor: 7 Kommentare
Ziemlich beste Freunde
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Oftmals sind es kleine Alltagsgeschichten, die berühren und erheitern zugleich. “Ziemlich beste Freunde” ist einer der Filme, die man aufgrund seiner Ehrlichkeit und der überragenden Hauptdarsteller lieben muss. Die Thematik um einen Querschnittsgelähmten, der nicht nur jegliches Gefühl unterhalb des Halses verloren hat, geht mitten ins Herz. Wenn dann allerdings ein kleiner Gauner in dieses Leben stolpert, folgt wider Erwarten nicht das Drama, sondern eine wunderbare Freundschaft.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, die tragischerweise nicht schöner sein könnte. Der querschnittsgelähmte Philippe will kein Mitleid und findet in Driss den wohl perfektesten schlechten Pfleger, den er jemals hatte. Allerdings hat Driss ein anderes Talent, das Philippe wichtiger ist als alles andere. Er führt ihn mit seiner offenen und lockeren Art zurück zum einzig wichtigen, der Freude am Leben.

Wirklich beeindruckt bin ich von den Leistungen der Hauptdarsteller. François Cluzet als Philippe schafft es, mit dem bloßem Einsatz seiner Mimik, eine wahre Sintflut an Gefühlen zu vermitteln. Omar Sy als Driss ist das krasse Gegenteil. Der junge Mann ist trotz seiner eigenen Probleme die Lebensfreude in Person, was zum einen Philippe im Film und zum anderen uns Zuschauern sehr zugute kommt!

Der Film ist weder eine Komödie im klassischen Sinne, noch ein Drama. “Ziemlich beste Freunde” ist das wahre Leben in all seiner Pracht. Keine Kriege, keine Hass oder Neid. Hier zählen Mitgefühl, Spaß und wahre Freundschaft. Ein Feel-Good-Film mit Botschaft.

Fazit

“Ziemlich beste Freunde” ist der wundervolle Spagat zwischen Drama und Komödie. Der Film lehrt uns, dass das Leben selbst die gefühlvollsten Geschichten schreibt.

Filminfos:

  • Darsteller: François Cluzet, Omar Sy Anne Le Ny, Audrey Fleurot, Clotilde Mollet, Alba Gaïa Kraghede Bellugi, Cyril Mendy Christian Ameri, Grégoire Oestermann
  • Regisseur: Olivier Nakache, Eric Toledano
  • Genre: Komödie | Drama
  • Premierendatum: 5. Januar 2012
  • Altersfreigabe: ab 6
  • Laufzeit: 112 Minuten
  • Deutscher Titel: Ziemlich beste Freunde
  • Originaltitel: Intouchables

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7 Kommentare »

  1. maloney 12. Februar 2012 um 23:05 - Reply

    Ich habe eigentlich auch etwas völlig anderes erwartet als ich ins Kino gegangen bin…aber trotzdem ist es einer der besten Filme den ich in den letzen Jahren gesehen habe und genau wie zum Beispiel “The Artist” mit einer soliden Story und ohne grosses Optik-Trara auskommt

    • Dominik Höcht 13. Februar 2012 um 08:52 - Reply

      Ich hätte es nicht besser sagen können.

      Und wo zum Kuckuck seh ich jetzt The Artist??? *grr*

      • maloney 13. Februar 2012 um 19:36 - Reply

        Im Kino? ;)

        • Dominik Höcht 13. Februar 2012 um 19:37 - Reply

          Stimmt. D’oh

          Nein, mal im Ernst. Das nächste Kino, wo der Film läuft ist über 100km weg -.-

          • maloney 14. Februar 2012 um 22:22 -

            Dann kann ich dir nur umziehen empfehlen :D

  2. donpozuelo 13. Februar 2012 um 08:47 - Reply

    Muss ich mir wohl noch anschauen. Obwohl ich kein soo großer Fan französischer Komödien bin.

    • Dominik Höcht 13. Februar 2012 um 08:55 - Reply

      Ein großer Fan französischer Komödien bin ich auch nicht. Zum Glück ist das keine reine Komödie und zum Glück sag ich als Nicht-französische-Halbkomödien-Fan, dass der Film gut ist… ;)

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