X-Men Origins: Wolverine Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Lange ist es her, dass der eher enttäuschende 3. Teil der X-Men Reihe in den Kinos lief. Seit gestern, dem 29. April 2009 dürfen wir uns nun über das Spin-Off X-Men Origins: Wolverine freuen.

Der Film spielt zeitlich vor den anderen drei Teilen und greift die Vorgeschichte des wohl berühmtesten X-Men auf: Wolverine. Man verfolgt ihn von seiner Kindheit, über diversen Kriege, bis hin zum Zeitpunkt, an dem er sein Adamantium-Skelet verpasst bekommt. Natürlich schlüpft auch hier wieder der sexiest man alive Hugh Jackman in seine Paraderolle als Edward mit den Scherenhänden Wolverine.

Aber lohnt es sich den Film anzusehen?

Ein ganz klares Ja für X-Men Fans.
Ich selbst schimpfe mich seit meiner Kindheit als großer X-Men, bzw. noch größerer Wolverine Fan. Umso mehr hat es mich vor etwa über einem Jahr gefreut, dass ein Film ins Kino kommt, bei dem es sich NUR UM WOLVERINE dreht. Ich war immer richtig traurig, als ich ihn in den original Teilen für ein paar Minuten nicht mehr sah. Firlefanz! In diesem Film ist nur er da. Von vorne bis hinten, vom kleinen Zeh bis zur Adamantiumkralle – keine Sekunde ohne Wolverine – perfekt!

Als Filmkritik Schreiber lese ich mir natürlich (meistens) vor einem Film andere Kritiken durch. Voreingenommen sturt man so oft ins Kino und geht entweder mit einem dämlichen Grinsen oder jeder Menge Fragezeichen im Gesicht wieder raus. Interessant fand ich dieses mal die Aussagen, dass in X-Men Origins: Wolverine die Geschichte um Logan untergeht. Dass viel zu viel Action sei. Dass man hätte mehr daraus machen können. Sicher hätte man mehr daraus machen können – aber denkt sich das nicht jeder von uns bei irgendeinem Film?

Der neueste X-Men Film bietet in der Tat einiges an Action. Denn was wäre Wolverine, wenn er seine Krallen nicht einsetzen könnte? Allerdings gehen Action und Story Hand in Hand. Und zwar in einem gut gewähltem Maße. Man erfährt viel von seiner Vorgeschichte und was genau alles geschah, bis es zum ersten veröffentlichten X-Men Film kam. Der Film stopft sozusagen die Lücke, wenn auch nicht perfekt. Denn sicherlich hätte man vieles besser und wesentlich detaillierter erklären können. Doch dann säße ich wahrscheinlich heute noch im Kino.

Man spürt ganz deutlich, wofür der Film gemacht ist: Für einen amüsanten Popcorn-Abend. Es macht einfach Spaß Wolverine anzusehen. Neue X-Men runden das Gesamtbild dabei ab. Wie z. B. der äußerst interessante „Gambit“, der gekonnt mit Karten umgehen kann, oder der „Blob“, ein überdimensionaler Kerl mit schier unendlicher Kraft. Diese X-Men mit ihren Fähigkeiten, sowie die ganzen Special Effects sind toll in Szene gesetzt. Hier wurde nicht an Kosten und Mühe gespart.

Fazit

Somit wird deutlich, dass X-Men Origins: Wolverine ein tolles Effektkino, gepaart mit der äußerst interessanten Geschichte von Wolverine ist. Hugh Jackman ist soz. für diese Rolle geboren. Kein anderer würde das Tier im Manne so gut rüberbringen wie er. Für Freunde des kurzweiligen Kinovergnügens ist dieser Film natürlich zu empfehlen. Actionfans, wie auch Liebhaber interessanter Filme kommen hier auf ihre Kosten, sofern die Ansprüche und Erwartungen in gewissem Maße gedrosselt werden.

P. S. Bitte nach dem Abspann sitzen bleiben. Laut dem Regisseur laufen in verschiedenen Kinos unterschiedliche Filmenden. Dabei soll es sich nur um etwa 1 Minute Unterschied handeln, aber vielleicht macht ja mal jemand eine Tour durch die verschiedensten Kinos.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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