Wir sind die Nacht Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,50 von 5 Sterne (2 Bewertung(en))

Vampirfilme sind wieder in! Und obwohl ich kein großer Fan deutscher Produktionen bin, hat es mich irgendwie in „Wir sind die Nacht“ gezogen. Wer hat da wohl an den Fäden gezogen..? Eine finstere Macht..?

Story

Die 20-jährige Berlinerin LENA (Karoline Herfurth) hält sich durch kleinere Diebstähle über Wasser. Beim nächtlichen Beutezug durch einen illegalen Club trifft sie auf die jahrhundertealte LOUISE (Nina Hoss). Die mondäne Erscheinung ist die Besitzerin des Clubs und zugleich die Anführerin eines weiblichen Vampir-Trios, dem auch die elegante CHARLOTTE (Jennifer Ulrich) und die durchgedrehte NORA (Anna Fischer) angehören. Louise verliebt sich in die verwahrloste Lena und beißt sie in der ersten gemeinsamen Nacht. Fortan erfährt Lena den Fluch und Segen ihres neuen, ewigen Lebens. Sie genießt den Luxus, die Partys, die grenzenlose Freiheit, doch schon bald machen ihr der Blutdurst und die Mordlust ihrer neuen Freundinnen zu schaffen.

Als sich auch noch die Berliner Polizei mit dem Kommissar TOM SERNER (Max Riemelt) an die Fersen der Frauen heftet, schließt sich die Schlinge um das mordende Trio immer weiter und die Ereignisse geraten völlig außer Kontrolle.

Filmkritik

Heute mache ich es mal ein wenig kürzer. (Also, nur so zur Info vorab! 😉 )

Der deutsche Vampirfilm hat mir sehr gut gefallen. Er wirkte vor allem sehr hochwertig. Ich dachte des öfteren eine millionenschwere Hollywoodproduktion würde sich da vor mir abspielen. Das liegt in erster Linie an den tollen Effekten, den teils unüblichen Kameraperspektiven, sowie den faszinierenden Charakteren, die hervorragend verkörpert werden.

Sehr begeistert hat mich (als alter Houser) auch der Soundtrack des Films. Dank „der Nacht“ gibts in den Clubs von Berlin mächtig viel Bass! Aber keine Sorge, denn ein stimmiger Score schafft zugleich Atmosphäre, wie auch Ausgleich zum Rumsbums.

Natürlich bedient sich „Wir sind die Nacht“ an vielen Genreverwandten. Hier ein bisschen von „Twilight“ geklaut, da ein bisschen von „Interview mit einem Vampir“, und doch bleibt der Film sehr eigenständig!

Wie schon erwähnt, bietet der Film eine tolle Atmosphäre, die fast durchweg aufrecht erhalten wird. Dank den kleinen Eigenheiten der 4 Vampirladies ist für Interesse und Neugier gesorgt. Und das trotz des eher offensichtlichen Filmendes, das dann auch irgendwie viel zu schnell kam und ging…

Fazit

Ein klasse Vampirfilm, der dem Genre treu bleibt und mit überzeugenden Darstellern zu begeistern weiß. Die Story ist interessant, aber irgendwie doch schon öfter mal da gewesen.

Kurz und knackig: Mir hat der Film sehr gefallen! Action, Blut, Gefühle und eine Liebesgeschichte mit Biss. Härter als „Twilight“, aber garantiert kein „Blade“ oder „Vampires“. Für Genrefreunde nur zu empfehlen!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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