Veronica Mars (2014) Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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4,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Ein Drama war das um Veronica Mars, dem Film zur überaus erfolgreichen TV-Serie mit überaus enttäuschendem Abschluss. Kein Wunder, dass die Fans den Film seit langem forderten und dank Funding-Plattform letztendlich auch bekamen. Am 13. März 2014 lief das 107 Minuten starke Werk dann endlich im Kino an und Fans waren so begeistert wie ernüchtert. Manche so, manche so. Ich für meinen Teil kannte die Serie nicht, war dank dem Hype um den Film aber ziemlich schnell gepackt. Und so begab es sich zu der Zeit, als die Blu-ray bei mir eintrudelte und ich mir einen äußerst vergnüglichen Heimkinoabend gestalten konnte.

Ab dem 31.07.2014 (also heute) auf DVD und Blu-ray, jetzt in der Kritik: Veronica Mars, die Detektivin mit dem losen Mundwerk und schier unendlichem Mut. Wie gesagt, die Serie kannte/kenne ich nicht, aber der Film hat mir gefallen. Er ist eine Art Teenie-Versatzstück, welches mit der Darstellerin scheinbar reifte, durch das Drehbuch allerdings jung gehalten wurde. So sind die Charaktere in ihrem jugendlichen Leichtsinn so sympathisch wie dämlich. Ein paar lockere Sprüche hier, ein wenig Rätselraten da, TKKG meets American Pie. Und mittendrin die namensgebende Titelheldin, gefangen in einem Wust aus Zeitsprüngen. Erwartet beim Film keine lange aneinanderhängenden Szenen, sondern vielmehr ein Pottpüree des Stoffwechsels. Die 107 Minuten wirken erst lange, dann urplötzlich viel zu kurz. Denn wo am Anfang gemächlich Spannung aufgebaut wird, fegt einem das Ende geradezu um die Ohren. Dieser Wechsel ist so verstörend wie vorhersehbar. Richtig schlimm ist das aber nicht, da das Zwischendrin mit guten Einfällen nur so gespickt ist.

Mann oh Mann, jetzt habe ich im voherigen Absatz eigentlich schon so gut wie alles verballert. Ich kann euch nicht sagen, ob Fans der Serie Spaß haben werden, noch ob Neueinsteiger, die voraussichtlich Gefallen an der Sache finden, auch mit der Serie Spaß haben werden. Was ich euch allerdings sagen kann ist, dass Regisseur und Autor Rob Thomas uns mit Veronica Mars weder ein Paradebeispiel in Detektivarbeit liefert, noch eine durchweg gelungene Romanze oder gar Komödie, sondern vielmehr ein unterhaltsames Filmchen mit sympathischer Hauptdarstellerin und gelungener Optik.

Ich mochte Veronica Mars, konnte nach der Sichtung allerdings keine Freudensprünge vollführen. Dazu wirkt der Film letztendlich doch irgendwie zu unfertig und nicht gut genug durchdacht, was sich beispielsweise an Papas ganz eigenem, völlig beiläufig dahinsiechendem Fall, viel zu offensichtlich feststellen lässt. Auch ist das Ende weder überraschend, noch dramatisch genug. Aber wie gesagt, für einen unterhaltsamen Filmabend ist Veronica Mars mehr als nur geeignet.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. 13. Juni 2015

    […] Filmherum Medienjournal Tonight is gonna be a large one. […]

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