Unsere Erde Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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Eine Dokumentation rund um „Unsere Erde„. Der neueste Streich des Regisseurs Alastair Fothergill (Deep Blue, Planet Erde TV-Serie) ist ein bildgewaltiges Abenteuer rund um unseren Erdball. Aber handelt es sich hierbei wirklich um eine erstklassige Natur-Doku?

Bildgewalt

„Wow“ ist wohl das erste, was man nach Ansehen des Filmes sagen kann. Man bekommt wunderbare Aufnahmen aus der großen Tier- und Pflanzenwelt dieser Erde zu sehen. Prächtige Farben und Emotionen, die viele von uns sonst wahrscheinlich nie zu Augen bekommen würden. Tieraufnahmen von Eisbären, Buckelwalen oder Elefanten. Große, nie enden wollende, Vogelscharen. Unendlich tiefe Wasserfälle. Stets hat man das Gefühl mitten drin statt nur dabei zu sein. Immer wieder fällt einem die Kinnlade herunter, vor all der Schönheit, die dieser Planet zu bieten hat. All die Schönheit, die man im Alltag einfach immer öfter vergisst. Somit ist „Unsere Erde“ ein kleiner Zufluchtsort für alle, die dem Alltag mal für etwa 1 1/2 Stunden entfliehen wollen.

North to South

Ganz im Norden beginnt unsere Reise. Wir verfolgen das Leben von 4 Eisbären. Einmal Mama Eisbär, Papa Eisbär und 2 Kiddie-Eisbären. Die 2 kleinen sind zu Beginn natürlich mehr als zuckersüß. Knut lässt grüßen. Wir überfliegen den Äquator bis hin zum Südpol. Dabei begleiten wir nicht nur die 4 Eisbären, sondern auch 4 Buckelwale, eine Horde Elefanten, beeindruckende Paradiesvögel, vom aussterben bedrohte Leoparden und viele weitere Tiere. Auch interessante Naturaufnahmen flimmern da über die große Leinwand. So verfolgen wir einen Fluss durch eine wunderschöne Schlucht mit großen Felsen und bewachsenen Hängen, um wenig später mit der Kamera den riesigen Wasserfall hinunter zu gleiten. Afrika, die Pole, der Regenwald und viele mehr. Einige der wichtigsten Gebiete dieser Erde sind in diesem Film vertreten.

Fazit

Ansehen oder nicht? Ansehen! Obwohl „Unsere Erde“ etwas schwächelt, bietet die Doku genug, um den Saal mit einem offenen Mund zu verlassen. Warum ich hier von Schwächen schreibe? Der Film geizt leider etwas mit Infos und Audiokommentaren des Sprechers. Die kleinen Infos, die der Sprecher von sich gibt, kann man sich die meiste Zeit selbst denken, bzw. bieten keine ausführlichen Informationen zu den aktuellen Stellen im Film. Klar – ist „Unsere Erde“ ja kein knallharter Dokufilm, sondern mehr zur Unterhaltung gedacht. Des weiteren gab es für mich nicht genug Neues. Vieles aus dem Film wusste ich bereits vorher. Weit über die Hälfte war mir bereits bekannt. Auch die Naturaufnahmen kamen etwas zu mager rüber. Hier überwiegt der Anteil der Tierwelt. Einige Szenen hätte man nicht unbedingt stetig im Zeitraffer laufen lassen sollen. Man sieht z. B. beeindruckende Sternenhimmel, die allerdings so schnell wieder weg, wie auch erschienen sind. Hier hätten sich einige Sekunden mehr gelohnt!

Auch wenn das jetzt ein wenig negativ klingt, ist und bleibt „Unsere Erde“ ein wunderbarer Dokumentarfilm mit tollen Bildern (und unnötigem Schlusssatz).

Zur offiziellen Seite mit Trailer

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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