Twilight: Eclipse – Biss zum Abendrot Filmkritik

Filmherum:2.5/52.5 von 5 Sterne von Dominik
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(2 votes, average: 4,00 out of 5)

Eins, Zwei, Dreilight! Teil 3 der Twilight-Saga läuft in den Kinos und lässt wieder so manches Frauenherz dahin schmelzen. Ob Edwards kaltes Grinsen oder Jacobs heißer Body – hier wird für jeden Frauentyp etwas geboten. Mal abgesehen vom leicht nach außen schielenden Jasper,… davon aber später mehr.

Story

Hier darf man – die Buchleser wissen es bereits – nicht zuviel erwarten. Teil 3 ist der wohl schwächste Part in der Saga. Im Endeffekt dreht sich alles um ein ewiges hin und her zwischen Bella, Edward und Jacob. Die 2 Freundesfeinde kämpfen von Anfang bis Ende um das Herz ihrer Auserwählten. Und als wäre das nicht genug, gibt es noch einige Actionszenen, in denen eine Meute junger Vampire gegen die Cullen-Familie kämpft…

Filmkritik

Twilight Eclipse bietet wie gewohnt Herzschmerz pur. Bella kämpft einmal mehr mit sich selbst, wen sie denn nun lieben soll. Natürlich ist Edward die erste Wahl, aber Jacob hat doch auch soviel mehr zu bieten. Ein echtes Waschbrett, Wärme, ein schlagendes Herz und ein Fell zum Knuffeln. Bella tut sich in diesem Teil sichtlich schwer. Schade, dass der Ausgang trotzdem zu ersichtlich ist. Und somit sind die kleinen Rangeleien zwischen Werwolf und Vampir mehr Lückenfüller als motivierend.

Interessant hingegen sind einmal mehr die Effekte und Actionszenen. Diesmal kämpfen die Cullens gegen eine Horde junger Vampire. Dank Jaspers Kampferfahrung haben sie auch nicht wirklich Probleme gegen die stärkeren „Neugeborenen“ zu bestehen. Aber immerhin gibt es ein paar tolle Szenen fürs Auge, die mit etwas langsameren Schnitten und weniger Kameragewackel noch weitaus besser zu beobachten gewesen wären.

Da die Storyline eh schon flach wie Ostfriesland ist, musste man sich noch um eine Vorgeschichte von Jasper und Rosalie bemühen. Insgesamt wurden die betreffenden Stellen aus dem Buch sehr gut umgesetzt. Nur bei Jasper fehlt hier und da so einiges. Insgesamt hätte man zumindest hier mehr Einsatz zeigen können. Selbes Problem bei der Entstehungsgeschichte der Werwölfe. Warum wurden die Quileute zu Werwölfen? Na, weil es eben so war. Eine Erklärung gab es nicht wirklich. Ist halt so! (Und wehe einer frägt nochmal nach!!)

Wenn man aber mal über die oben angesprochenen negativen Punkte hinweg sieht, erhält man genau das, was man erwartet: Einen Twilight Film, der sich nahtlos einreiht. Unbarmherzig romantisch und auf eine merkwürdige Art und Weise interessant.

Fazit

Im Kino durchlebte ich wieder einmal das selbe wie in den beiden Filmen zuvor: Eine Mischung aus Interesse, Langeweile und Neugier. Die Twilight Filme sind beileibe keine herausragenden Filme. Dafür aber trotzdem sehenswert. Für die eine mehr, für den anderen weniger. Twilight Eclipse bewegt sich auf ähnlichem Niveau wie New Moon. Somit kann auch Eclipse Teil 1 nicht das Wasser reichen. Für Fans aber unabdingbar!

Fakten

  • Soundtrack: Dieser war wieder einmal sehr gut! Unbedingt anhören oder kaufen!
  • Taylor Lautner ist immer noch kein guter Schauspieler. Doch mittlerweile beschleicht mich das Gefühl, dass Robert Pattinson auch nicht so wirklich das gelbe vom Ei ist. Ein Grinsen, gelegentliche Mundlockerungsübungen und ein böser Blick -> der Hulk unter den Vampiren!
  • Jasper-Darsteller Jackson Rathbone erhielt für den Film viele Großaufnahmen. Dumm gelaufen… entweder kam es durch die Kontaktlinsen, oder er schielt wirklich leicht nach außen…
  • In einer Szene auf Bellas Bett gibt es gleich 2 Edward-Fails: Einmal seine lange Armbehaarung, die extrem auffällt, zum Zweiten, wie er sie im Arm hält. Achtet mal auf seine rechte Hand. Sieht mehr nach Krallen und Tötungsmechanismus aus!
  • Die neue Victoria-Darstellerin Anna Kendrick ist eine grauenhafte Schauspielerin. Überzeugend: Null.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. anja sagt:

    Im Großen und Ganzem eine gute und treffende Review. Die Filme mag halt, wer die Bücher mochte, der (oder eher die) ein Faible für hübsche Kerle hat, die ein durchschnittliches Mädel anschmachten + ein sehr veraltetes Beziehungs-und Rollenbild.
    Der Film hat aber trotzdem Spass gemacht ;-). Trotz oder auch wegen der Ungereimtheiten. Der Film hatte Witz (und dieses Mal gewollt), gute Actionmomente und ja (Frauenporno), auch ausreichend Fleischbeschau. LOL. Und grauenhaft kitschige Augenrollmomente (Heiratsantrag: schlaf mit mir, nein – heirate mich, ok. Würg).
    Aber Jessica hatte keine neue Darstellerin. Anna Kendrik war schon die ganze Zeit dabei … Victoria wurde neu besetzt. Geht so, wenn Du mich fragst. Nicht sonderlich prickelnd (Hach, die alte Victoria hatte richtig Pfeffer … Schade!).

  2. Dominik sagt:

    Ohje, ja… Victoria. Verschrieben. Wird sofort ausgebessert. Danke 🙂

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