Tron: Legacy (2010) Filmkritik

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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3,50 von 5 Sterne (2 Bewertung(en))

Meine Kritik zum gerade eben gesehenen „Tron: Legacy“ werde ich nun so kurz und knapp halten, wie die Story ist. Denn diese spielt eigentlich nur darauf ab, dass Sam Flynn seinen Vater Kevin Flynn vom Raster in die reale Welt zurück holen will. Ende der Kommunikation.

Was auch immer ihr über diesen Film gehört habt – es stimmt alles! Nur darf man es sich nicht zu sehr zu Herzen nehmen, wenn von einer „Hallo Welt“-Story (Programmierergag) erzählt wird. Mal ganz ehrlich… wie viele Filme mit großartig Anspruch aus den Jahren 2010 und 2011 könnt ihr mir auf Anhieb aufzählen? Zudem ist die recht knappe Story in einer Hinsicht auch sehr förderlich: Man kann sich auf die grandiosen Effekte konzentrieren!

Tron stand schon immer für State of the Art CGI. Der erste Spielfilm war damals der absolute Hammer. Nie sah man etwas vergleichbares. Und heute ist es nicht anders. „Tron: Legacy“ ist der wohl beeindruckendste CGI-Film, den ich seit langem sehen durfte. Details, Effekte, Kostüme, Farben, Leuchtstoffröhren, Bits und Bytes – alles ist wahnsinnig gut ausgearbeitet. Und dank 3D bietet sich uns ein enorm plastisches Bild.

Wollen wir schnell ein paar „Wie geil“ Punkte aufzählen..?

  • Jeff Bridges ist dabei! Er spielt gewohnt gut und wurde für sein jüngeres Ich gut digitalisiert, auch wenn sich hier hin und wieder ein kleiner Wachsfiguren-Effekt einstellt.
  • Daft Punk hatten nicht nur einen kleinen Auftritt, sondern schufen einen wahnsinnig treibenden und atmosphärischen Soundtrack, der viel zum guten Gesamteindruck beiträgt.
  • Die Computerwelt ist fantastisch! Die vielen Anspielungen auf den alten Film, sowie die neuen Techniken und Innovationen sind die logische Fortsetzung, auch „Tron: Legacy“ genannt. Ich fühlte mich von der ersten Minute an daheim. Und das sagt ein wahrer Tron-Fan!
  • Sehr gut gefallen hat mir der neue Hauptdarsteller Sam. Jung, dynamisch, frech. Genau so, wie Jeff Bridges damals schon Kevin Flynn verkörperte. Eine hervorragende Wahl!
  • Es gab wunderbar viele Anspielungen auf Tron. Schon allein wegen der roten Panzertür und dem darauf folgendem Spruch hat sich der Kinobesuch gelohnt! 🙂

Man kann „Tron: Legacy“ nicht absprechen ein Nerd-Film zu sein. Computerfreaks kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich bitte aber darum, dass ihr dem Film trotz einer eventuellen Abneigung zur Computerwelt eine Chance geben solltet. Denn er macht Spaß! Längen gab es für mich nur an 2 Stellen. Und da diese eher gering ausgefallen sind, hab ich sie gleich mal mit der Delete-Taste aus meinem Hirn entfernt.

Fazit

Der Film macht Spaß! Was wollt ihr mehr? Anspruch? Vergesst es! „Tron: Legacy“ ist die grandios modernisierte Variante von „Tron“ aus dem Jahre 1982. Ansehen, ganz ehrlich, ansehen!

P. S. Kleine Anmerkung: Den ersten Film sollte man in meinen Augen schon gesehen haben! Ihr werdet ihn vielleicht lächerlich finden, aber die vielen kleinen Anspielungen in „Tron: Legacy“ ergeben doch sonst gar keinen Sinn… 😉

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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