Tim Sander goes to Hollywood (2012) Filmkritik

Filmherum:2.5/52.5 von 5 Sterne von Dominik
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Tim Sander IST Schauspieler, WAR einmal bei GZSZ dabei und MÖCHTE in Hollywood groß rauskommen. Warum auch nicht? Nur wer zum Geier ist der Typ?

Irgendwie ist das ja auch egal, denn in „Tim Sander goes to Hollywood“ geht es eben um genau diesen Tim Sander, der mit seinem Freund Matthias Schweighöfer wettet, dass er binnen 1 Monat eine Rolle in einem Hollywood-Film ergattert. Gesagt, getan. Er jettet mit seinen besten Freunden nach Hollywood und macht Schauspieler, Regisseure, Casting-Agenturen und Striplokale unsicher. Heraus kam ein irrer Trip, der teils zum Lachen anregt, die meiste Zeit aber die Fragezeichen in meinem Kopf rotieren ließ. Scheinbar, wenn Schauspieler auf dem absteigenden Ast nicht mehr wissen, wie sie die nächste Zigarettenschachtel finanzieren sollen, kommen sie auf verrückte Ideen, wie man sich in den Kopf der medial veranlagten Gesellschaft zurückkatapultieren kann. Irgendwie hatte ich Mitleid mit dem nur mäßig talentierten Tim. Und die größten Lacher auf seiner Seite hatte nicht er, sondern Matthias Schweighöfer in den insgesamt 5 Minuten, in denen man ihn sah. Höchstens Uwe Boll war noch witziger, als er ziemlich traurig gestimmt verkündete, dass sein Film „Far Cry“ in Amerika nicht so gut ankam und er das nicht verstehen würde, aber,… nein.

Um meine etwas harte Kritik mit Samtpfötchen zu entschärfen, möchte ich anmerken, dass „Tim Sander goes to Hollywood“ kein Reinfall ist. Der Film ist nett gemacht und auch nicht unbedingt eine Zeitverschwendung. Die Frage ist nur, ob man ihn gesehen haben muss, bzw., ob er im Kopf bleibt. Doppelte Entwarnung: Nein. So schnell wie die eineinhalb Stunden verstreichen, so schnell – nein, noch schneller – ist der Film wieder vergessen. Was zurück bleibt ist eine unnötige Produktion um einen Möchtegernpromi, der eventuell wieder Fuß fassen konnte in der Welt des Films, in der er, aus nachvollziehbaren Gründen, bis dato nicht mehr erwünscht war.

Fazit

Machen wir es kurz: „Tim Sander goes to Hollywood“ ist so beiläufig wie der umgefallene Sack Reis in China. Lustig anzusehen, aber zu gewöhnlich und unnötig.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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